Tanzende Engel

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Weihnachten ohne Engel, unvorstellbar. Meine diesjährige Ausgabe scheint um die Vase herum zu tanzen. Das lieg sicherlich an den so schön in Falten gelegten Kleidchen. Zur Herstellung benötigt man etwas festeres Papier, Holzkugeln von etwa 1,5cm Durchmesser und ein wenig Band zum Aufhängen. Gefunden habe ich die Anleitung bei cchobby.de, aber statt aus Origamipapier habe ich meine ca. 10cm großen Kreise aus anderen hübschen Papieren ausgeschnitten. Jeder Kleiderkreis wird dann in 16 Segmente gefaltet. Dies ist am einfachsten, wenn man den Kreis in Achtel faltet und dann zum Halbkreis zusammenlegt. Nun kann man die vier doppelt nebeneinander liegenden Achtel jeweils noch einmal zur Hälfte falten. Das Kleid lässt sich am einfachsten formen, wenn man alle Faltungen jeweils einmal nach oben/unten bzw. vorne/hinten macht. Engel2Aus farblich passendem Papier werden dann noch Kragen und Flügel ausgeschnitten. Vorlagen finden sich hier. Ein etwa 15cm langes Bändchen (ich habe mich für ein farblich abgestimmtes Perlgarn entschieden) wird nun mit Hilfe einer Nadel von unten durch die Kreismitte gezogen, durch den Kragen und die Kugel hindurchgesteckt und am oberen Ende zu einer Schlaufe verknotet. Den Kopf befestige ich mit einem kleinen Tropfen Kleber auf dem Kragen. So wird verhindert, dass er doch versehentlich vom Aufhängeband herunterrutscht. Will man die Engel aufstellen, sollte man die Holzkugel durch eine leichtere Wattekugel ersetzen und sowohl Kopf als auch Kragen und Kleid mit ein wenig Kleber verbinden. Meine Engel tanzen allerdings an einem  geschmückten Ast hängend vor dem Wohnzimmerfenster. Die Lichtreflexe beeinträchtigen allerdings die Bildqualität, so dass ich sie kurzerhand vor die Außenwand des Wohnzimmers gehängt habe, um sie in ihrer ganzen Schönheit zeigen zu können.

Kugel-Nikolaus

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Am Sonntag feiern wir Nikolaus und die Kinder stellen am Vorabend ihre Stiefel vor die Tür. Für alle kleinen und großen Anhänger des heiligen Mannes gibt es heute eine Anleitung für ein paar wunderschöne Nikoläuse, die ich auf bhg.com entdeckt habe. Als Teig eignet sich der für die Nikolausplätzchen aus dem Jahr 2013. Außerdem wird noch ein wenig rote Speisefarbe, etwas roter Fondant und weiße und braune Zuckerschrift benötigt.
Den Teig wie beschrieben herstellen und eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach zwei Drittel des Teiges abnehmen und mit der Speisefarbe rot einfärben. Dafür legt man den Teig am besten in ein großes Stück Klarsichtfolie, betropft es mit der Speisefarbe und knetet die Kugel dann in der Folie.
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Aus dem roten Teig für den Körper eine dicke Kugel von etwa zwei Zentimetern Durchmesser rollen. Für Arme und Beine jeweils eine Kugel mit einem Zentimeter Durchmesser rollen und an den Körper drücken. Eine weitere rote Kugel wird zur Mütze geformt und oberhalb des Kopfes angesetzt. Der Kopf besteht aus einer weißen Teigkugel, die etwas kleiner ist als der Körper. Vier ganz kleine Kügelchen ergeben Hände und Füße. Die Nikoläuse direkt auf dem Blech zusammensetzen und im vorgeheizten Ofen etwa 15-20 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und dann mit Zuckerschrift und Fondant verzieren.
Eine, im wahrsten Sinne des Wortes, dicke Überraschung zum Nikolausfrühstück oder am Nachmittag zum Kaffee.

Glitzerstern

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Nicht immer hat man genügend Platz auf dem Tisch, um eine weihnachtlich dekorierte Schale aufzustellen. Da die Kugeln im Stern mit Heißkleber befestigt sind, kann man ihn aber wunderbar hochkant und somit platzsparend aufstellen. Soll der Stern frei stehen, müssen die beiden Standspitzen auf eine Unterlage geklebt werden. Dafür eignen sich zum Beispiel kleinere Holzsterne.

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Weihnachtskugeln in der Wunschfarbe, ein paar Dekostreuteile, eine Heißklebepistole und eine Sternenschale sind alles, was benötigt wird. Den Aufhänger entfernt man am besten von der Kugel und klebt sie dann mit ihrem Hals auf den Schalenboden. Ein paar Sterne oder andere weihnachtliche Motive auf den Rand kleben und die Schale an die Wand gelehnt aufstellen. Wer von der glitzernden Weihnachtswelt nicht genug bekommt, kann entweder ein Teelicht davor stellen, um die Kugeln zum Leuchten zu bingen oder aber eine kleine batteriebetriebene Lichterkette zwischen die Kugeln legen. Damit man das Batteriefach nicht sieht, sollte man es an der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband befestigen und die Birnchen durch ein Loch nach vorne ziehen. Da die Böden dieser Holzsterne meist recht dünn sind, genügt ein einfacher Handbohrer, um das erforderliche Loch zu bohren. Ohne Lichterkette lässt sich der Stern natürlich auch an der Wand aufhängen.

Letzter Adventskalender

Adventskalender2015-9

So kurz vor dem ersten Dezember noch schnell einen Adventskalender, der ganz wenig Platz benötigt und auch mal beiseite gestellt werden kann. Etagèren gibt es fertig zu kaufen – viel mehr Spaß macht es aber selbst eine zusammenzubauen. Statt Tellern habe ich zwei Sternenschalen aus Holz in unterschiedlicher Größe gewählt. Diese Sterne gibt es zur Zeit in einschlägig bekannten Dekoläden für kleines Geld zu kaufen. Ein Rundstab verbindet die beiden Schalen. Er ist auf dem unteren Stern einfach nur mit einer Schraube befestigt, die ich von unten durch den Sternenboden in den Stab geschraubt habe. Sowohl in den Stab als auch in den Boden müssen vorher passende Löcher gebohrt werden. Das geht sogar mit einem Drill- oder Handbohrer. In den oberen Sternboden habe ich ein Loch in der Größe des Stabdurchmessers gebohrt, den Stab hindurchgeschoben und mit ein wenig Holzleim geklebt. Er ragt noch etwa 10cm über den oberen Stern hinaus. Das Ende habe ich mit einem kleinen Weihnachtsstern und bunten Bändern verziert. Passend zum Holz der Sterne habe ich meine kleinen Geschenke in braunes Packpapier eingewickelt und die Farbe der Elche bei den roten Weihnachtskugeln mit den weißen Adventskalenderzahlen wiederholt. Den Inhalt der Geschenke kann man variabel gestalten. Es eignen sich kleine Süßigkeiten, Proben von Hygieneartikeln, Schminkutensilien, Glückslose und andere kleine Gutscheine.

Stoffsterne

Sterne aus dem Jahr 2013 – der Post ließ sich im Original leider nicht mehr lesen. Ich mag die Sterne immer noch und veröffentliche sie deshalb an dieser Stelle noch einmal neu.

Stoffsterne7Sterne – das Symbol für die Weihnachtszeit. Heute stelle ich eine ganz einfach herzustellende Variante aus Stoff vor. Der Vorteil der Stoffsterne besteht darin, dass man sie in unzähligen Dessins passend zum Tisch, zur Wohnung oder zum Anlass nähen kann. Ich habe welche mit Volumenvlies gefüllt, andere nur mit Vlieseline unterlegt. Für alle jedoch gilt, dass der Stoff links auf links liegt und das Motiv (Vorlagen hier) mit Textilmarker (funktioniert wie ein Tintenkiller) auf die rechte Stoffseite gemalt wird. Die Umrisse des Sterns werden nur grob ausgeschnitten (bei kleinen Stoffresten habe ich selbst das weggelassen) und dann auf eine linke Seite das gewünschte Vlies aufgebügelt. Die beiden Stoffsterne dann wiederum mit Stecknadeln so zusammenstecken, dass die rechten Seiten außen sind. Nun wird mit einem recht kleinen, engen Zickzackstich über die mit Textilmarker gemalte Sternenkontur genäht. Die Naht an den Enden verriegeln und anschließend den Stern ganz knapp an der Zickzacknaht entlang ausschneiden.
Man kann die Sterne einzeln auf dem Tisch verteilen, an ein Geschenk anhängen oder an einem farblich passenden Satinbändchen zur Girlande oder Sternenkette verbinden.
Für unseren Couchtisch habe ich dann noch einen großen Stern auf die gleiche Art hergestellt, da der rustikal wirkende Zickzackrand sehr gut zu meiner Dekoration aus Naturmaterialien passt.

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  • Stoffsterne – Sewn stars