Weihnachtskrone

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Ob als kleines Mitbringsel zu einer Weihnachtseinladung, als Platzhalter auf der weihnachtlichen Tafel oder gar als größere Tischdekoration. Die einfachen Krönchen aus Papier machen in jedem Falle eine gute Figur. Füllen kann man sie mit allem, was die Weihnachtszeit so hergibt. In unserem Fall ist es ein wenig Seidenpapier, eine kleine Weihnachtskugel, etwas Engelshaar, eine Tannenzweigspitze, ein paar aufgezogene Perlen, eine weiße Feder und ein kleines Herz aus selbst gemachtem Kaltporzellan.

Zur Herstellung der Krone wird ein Stück Karton (120g) in der Größe von mindestens 20 x 15,5cm benötigt. Die Vorlage zeigt die erforderlichen Markierungen zum Schneiden der Spitzen und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Nach dem Ausschneiden wird die Krone zusammengeklebt und die letzte Spitze nachgeschnitten. Ist der Kleber getrocknet, trägt man etwas frischen Kleber auf den inneren Rand der Krone und setzt sie auf das verbliebene Stück Karton. Vor dem Dekorieren wird der Bodenkarton nun bündig abgeschnitten und die Spitzen mit einem Messerrücken oder einem Falzbein leicht nach außen gebogen. Ein wenig Seidenpapier wird für mehr Fülle in die Krone geknüllt. Für ein wenig Glitzereffekt kann man die Spitzenränder gut mit etwas silberner oder goldener Stempelfarbe versehen.

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Soll die Krone als Platzhalter verwendet werden, kann man ein kleines Namensfähnchen daran befestigen oder im Inneren unterbringen. Ich habe meine Krone auch noch auf ein kleines Holzsternchen gesetzt, das zum Stern der anderen Kerzenhalter passt. Das Namensfähnchen habe ich einfach nur unter die Krone geschoben, um es nach dem Fest ganz einfach wegnehmen und die Krone anderweitig weiterverwenden zu können. Der Name des Gastes könnte natürlich genau so gut auf dem kleinen Sternchen neben der Weihnachtskugel untergebracht werden. Will man die Krone verschenken, ist es sinnvoll, sie mit einem kleinen Tropfen Kleber auf dem Holzstern zu befestigen.

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Hier steht die Krone in einem Mini-Holzsterntablett. Begleitet wird sie von einem kleinen Teelicht und etwas Tannengrün. Die Spitzen des Sterns aus Kaltporzellan sind ebenfalls mit ein wenig Stempelfarbe schattiert. In dieser Größe eignet es sich ganz hervorragend als Tischdekoration für die Weihnachtstafel oder den kleinen Tisch in der Sitzecke. Alles lässt sich natürlich auch in anderen Farben realisieren.

Engel

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Immer wieder gerne verschenke ich in der Weihnachtszeit kleine Engel. Mein diesjähriges Modell habe ich in Raesfeld auf dem Weihnachtsmarkt enteckt, auseinandergenommen und nachgearbeitet. In sein Kleidchen passt eine Rocher-Kugel oder jede andere Praline mit einem Durchmesser von maximal 3 cm, so dass er sich als Mitbringsel aber auch sehr gut als Platzhalter auf der weihnachtlichen Tafel eignet.

Am eindruckvollsten wirkt er mit etwas dickerem Papier, dass eine leichte Struktur hat. Die Vorlage muss zwei Mal ausgeschnitten und jeder Engel separat eingeschnitten werden, wie auf der Zeichnung zu sehen. Der obere und untere Rand des Ausschnitts werden nur gefalzt, damit man sie leichter nach innen knicken kann. Dann werden die beiden unteren, großen und die beiden oberen, kleinen Stege aufeinander geklebt. Wenn sie getrocknet sind, kann man die Praline dazwischen setzen und die Köpfe mit einem kleinen Goldbändchen zusammenhalten, das um den Hals geknotet wird. Soll er auf der festlichen Tafel als Platzkärtchen verwendet werden, beschriftet man entweder einen Flügel oder legt ein kleines Namensetikett in den Ausschnitt oberhalb der Praline.

 

Kleine Gespenster

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Am Wochenende wird die Uhr umgestellt und kurz darauf laufen dann zu Halloween wieder schaurig schöne Gestalten durch die Dörfer. Mit einfachen Papier-Butterbrotstüten kann man sie sich ganz einfach und schnell ans Fenster holen. Dazu werden mit einem dicken, schwarzen Filzstift lustige Gespenstergesichter aufgemalt. Den Rand der Tüten in etwa 1cm breite Streifen einschneiden. Um die fröhlichen Geister auf eine Lichterkette aufziehen zu können, wird in beide Seiten ein kleiner Schlitz geschnitten, durch den man den Draht ziehen kann. Die Tüte hängt dann mit ihrem Boden über dem Draht.

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Zwischen die Geister habe ich ein paar herbstlich gefärbte Blätter gehängt. Diese stammen allerdings nicht aus dem Wald, sondern aus der Küche. Ihr Vorteil: sie trocknen nicht weiter aus, bröseln später nicht und sind ganz leicht auch mit Kindern herzustellen. Benötigt werden dafür klassische Kaffee-Filtertüten und Wasserfarben. Am besten arbeitet man auf einm Kunststofftablett, dass nass werden darf. Zuerst werden die Filtertüten mit klarem Wasser angefeuchtet. Anschließend nimmt man mit einem weichen Pinsel großzügig Farbe auf und tupft diese auf die Filtertüten. Nach dem Trocknen kann man unterschiedliche Blattformen ausschneiden. Bei doppellagigen Filtertüten kann man die Blätter so ausschneiden, dass ein kleines Stück des zusammenhängenden Bodens erhalten bleibt. So können die Blätter ganz einfach über eines der Lichter der Kette gehängt werden. Bei einschichtig zugeschnitten Blättern schneidet man einen kleinen Schlitz ins Blatt und zieht es im Wechsel mit den Gespenstern auf die Lichterkette.

 

Herbstliche Deko

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Heidelbeerkuchen

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