Quastenfieber Teil 2

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Es hat ein wenig gedauert – aber die letzten Schultage waren wie immer viel hektischer als gedacht. Nun sind aber Ferien und ich kann meine zahlreichen Shirts im Marine-Look ausführen. Passend dazu trage ich bei den hohen Temperaturen meine frisch gemachten Quastenketten. Sie fühlen sich auf der sehr warmen Haut viel angenehmer an als Silber- oder Goldschmuck. Außerdem kann ich sie abends kurz auswaschen und habe wieder ein ganz sauberes, frisches Kettchen.

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Auch die Perlenkette lässt sich gut bei warmem Wetter tragen. Wenn ich stark geschwitzt habe, reinige ich diese Kette auch unter lauwarmem Wasser und lasse sie über Nacht trocknen. Mit ihrem festen Verschluss ist sie längenmäßig allerdings nicht so variabel wie das Band mit dem Zauberknoten.

Quastenfieber

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Sommer, Sonne, Urlaubsfeeling – kunterbunte, leicht glänzende Garnquasten sind in diesem Sommer ein unverzichtbares Accessoire. Bei mir punkten sie in den typischen Marinefarben, aber auch Pastelltöne für den typischen Indie-Look sind sehr angesagt. Wer nicht mehr genau weiß, wie man die Quasten am besten herstellt schaut sich dieses Video an.

2017_Tassel2Bei der ganz schnellen Variante wird die Quaste einfach über einen einfachen Perlgarnfaden gewickelt, den man mit Hilfe eines verschiebbaren Knotens zur Kette macht. Kleine Quasten können sehr gut über einer Gabel gewickelt werden. Für die etwas größeren Exemplare werden Kartonstreifen von6-8cm x 10cm zugeschnitten und die Fäden jeweils über die kürzere Strecke gewickelt. Etwas edler wirkt die Halskette, wenn man nach Fertigstellung der Quaste noch zwei weitere Fäden um den Aufhängefaden knotet und auf beiden Seiten jeweils einen dünnen Zopf flechtet. Beide Zöpfe werden am Ende zusammengelegt und fest mit einem neuen Faden umwickelt. Ganz aufwendig ist es, wenn man die Quaste an eine farblich passende Perlenkette anhängt. Die schnelle, einfache Lösung für einen Sommer ist aber sicherlich die Fadenvariante.

2017_Tassel3Zur weiteren Verzierung kann man gut einzelne Perlen oder Perlenkappen auf den Quastenkopf ziehen. Sind die kleinen Garnanhänger einmal etwas zerdrückt oder verdreht hält man sie kurz unter warmes Wasser und trocknet sie hängend an der Luft. Hochwertiges und edel glänzendes Perl-/Stickgarn gibt es in gut sortierten Handarbeitsläden in allen Farbvarianten. So findet sich zu jedem schönen Sommer-Outfit eine passende Quaste, die dank verschiebbarem Knoten als kurze oder als lange Kette getragen werden kann.
Tragefotos werde ich nachreichen, denn dafür reichte heute das Sonnenlicht leider nicht aus.

 

 

 

 

Für dich

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Sommerzeit das heißt sich mit Freunden zu treffen, um auf der Terrasse zu grillen oder einfach Zeit miteinander zu verbringen. An einem heißen Sommertag kann man seine Gäste dann mit einem dekorativen, sehr erfrischenden Pralinchen begrüßen. Die Idee stammt vom Blog Annas Bastelglanz und hat mir so gut gefallen, dass ich sie direkt umgesetzt habe. Die Verzierung kann man, je nach Geschmack, ganz unterschiedlich gestalten. Ich habe mich für meine gefalteten Schmetterlinge aus einem früheren Post entschieden. Ein ausgestanztes Herz oder eine Blume sehen aber auch sehr schön aus.

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Ein hübsch verpacktes Raffaello für jeden Gast.

Für die Verpackung einer Praline wird ein 4,5 x 15cm großer Papierstreifen benötigt. Dieser wird dann einmal bei 5cm und einmal bei 14cm gefalzt. Den mittleren Teil über das Falzbein ziehen, damit er sich leicht wölbt. Das Pralinchen mit einem kleinen Klebepunkt auf dem 5cm breiten Streifen befestigen. Den restlichen Streifen darüber legen und die 1cm breite Endlasche auf der Unterseite festkleben. Nun wird das Päckchen verziert  indem man Schmetterling, Blume oder Herz aufklebt. Wer mag druckt vorher noch kleine Namensetiketten aus und klebt sie gemeinsam mit dem Schmuckaccessoire auf. Die Schmetterlingsmeute kann einzeln auf die Teller gesetzt werden oder die Tischmitte bevölkern. Sie kommen auch sehr schön zur Geltung, wenn man sie in einen Blumenstrauß steckt, den man als kleine Aufmerksamkeit oder als Dankeschön verschenken möchte.

 

Vatertag

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Hemd oder Krawatte zum Vatertag – wie langweilig. Nicht so jedoch diese Hemden aus Papier-Butterbrotstüten (gibt es im Lebensmittelladen) gefüllt mit kleinen Leckereien für den Vater, Großvater oder die Männerrunde. Passend zur geplanten Grillparty haben wir sie mit kleinen Schnapsfläschchen und Schokobonbons gefüllt. Sie können am Morgen auf Papas Teller liegen oder bei der Grillparty auf’s Buffet gestellt werden.

Die Butterbrotstüten werden etwa zwei Zentimeter unterhalb des meist gezackten Randes glatt abgeschnitten. Anschließend wird an beiden Seitenrändern ein etwa 3cm langer, leicht schräger Einschnitt vorgenommen. Die so entstandenen Laschen werden als Hemdkragen zur Mitte hin gefaltet. Die Faltung wieder öffnen und die kleinen Geschenke einfüllen. Passend zur Tischdekoration oder in Vaters Lieblingsfarbe für jede Tüte eine Papierkrawatte freihändig zuschneiden. Es darf natürlich auch eine Fliege sein. Man kann Bastelkarton oder aber auch herausgelöste Seiten aus Zeitschriften dafür verwenden. Die Krawatte unter den Kragen stecken und alles festkleben. Wer unbedingt verhindern will, dass der Inhalt aus dem Hemd herausfallen kann, sollte die Schultern knapp nach hinten umschlagen und ebenfalls mit ein wenig Kleber fixieren. Mit Stempeln oder Namenszügen auf den Krawatten lassen sich die Hemden wunderbar personalisieren. Als weiteres Füllmaterial eignen sich natürlich auch sehr gut Mini-Portionen aus dem Drogeriemarkt, kleine Gutscheine oder eine selbst gebastelte Kleinigkeit der Kinder.

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Erstkommunion

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In vielen Familien dreht sich in den kommenden Tagen alles um die Erste heilige Kommunion oder die Konfirmation. Die folgenden Dekorationsvorschläge sind aber auch durchaus für eine Tauffeier geeignet. Der Fisch ist in allen Fällen ein beliebtes Motiv und wir stellen heute eine ganz schlichte Variante vor, die aber durchaus ihren Reiz hat. Sie kann als Streuteil auf dem Tisch, als Platzkarte und für den Serviettenhalter verwendet werden. Die Fische werden aus unterschiedlich großen und langen Papierstreifen geschnitten. Der große Platzkartenfisch besteht aus einem 25cm langen und 2cm breiten Streifen. Mit 5cm Abstand zu den Enden wird der Streifen an den langen Seiten jeweils bis knapp über die Mitte hin eingeschnitten. An dieser Stelle werden die Streifenenden nun ineinander gesteckt. Die Schwanzenden schräg abschneiden. Die Länge und Breite der Papierstreifen bestimmt die Größe der fertigen Fische. Beim Platzkartenfisch haben wir einen kleinen Fisch ausgestanzt und mit Hilfe eines Nähfadens in den großen Fisch gehängt. Man kann den Faden entweder mit einer Nadel durch den Streifen ziehen oder ihn mit einem kleinen Tropfen Klebstoff fixieren.

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Passend zum großen Fisch auf dem Teller gibt es einen kleineren, wiederum mit  der Stanze hergestellt, auf dem Serviettenhalter. Dieser besteht ebenfalls aus einem Streifen Papier mit den Maßen 22 x 4 cm. Er kann der Länge nach mit einem Band oder einem in Wellenform geschnittenen weiteren Papierstreifen verziert werden. Anschließend wird er vorsichtig wie eine Schlaufe gelegt ohne geknickt zu werden. Die Enden werden mit einem 1cm x 10cm Papierstreifen umfasst, der auf der Rückseite zusammengeklebt wird. Obenauf schwimmt dann ein kleiner Fisch, der mit einem 3D-Klebepad befestigt wird.

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Serviette und Besteck finden in dieser Papierschlaufe ausreichend Platz. Als Kerzenhalter dienen uns kleine Weingläser, die einen Papierlampenschirm halten. Die kleineren Fische für den Tisch werden aus Streifen von 12 bis 15cm Länge geschnitten. Im Wechsel mit den ausgestanzten Exemplaren kann man sie sehr gut über den ganzen Tisch verteilen. (Wer den Kauf einer Stanze scheut, sollte in der Nachbarschaft und bei Schule oder Kindergarten einmal nachfragen. Meist sind diese Motivstanzen dort vorhanden.) Als Blumenschmuck eignen sich dann am besten kleine Sträuße oder einzelne Blüten, da man sein Gegenüber beim Gespräch ja ungern durch die Blume sieht. Wir haben uns für einzelne Blüten entschieden, die in etwas Sisalgras eingewickelt werden. Die Idee haben wir von Tobias Kopp aus der Schweiz der bei Facebook unter dem Namen Flora-Line wunderschöne Sträuße und Gestecke vorstellt. Das Sisalgras kann man entweder mit schlichtem Silberdraht (blaue Variante) oder mit Perlenband (rosa und rote Variante) an den Stielen befestigen. Wer etwas mehr Platz hat, steckt noch ein wenig Bärengras hinzu und zieht einzelne Perlen auf die Halme.

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Die Blüte wird dann in eine passende Vase gestellt. Bei der Rosendeko haben wir dann auch keinen Fisch sondern Schmetterlinge als Begleiter gewählt. Passend dazu gibt es Servietten mit Rosenmotiv, die als Blume gefaltet sind und ein Pralinchen halten.

2017_Kommunion5Die Faltanleitung für die Schmetterlinge gibt es in einem meiner früheren Posts unter dem Titel „Schmetterlinge zu Ostern“. Aus buntem Papier kann man sie auf dem Tisch verteilen. Aus einfarbigem Papier gefaltet, eignen sie sich auch als Platzkärtchen. Dafür kann man aber auch das Pralinchen in der Blumenserviette verwenden. Einfach ein kleines Papieretikett in passender Farbe mit dem Namen des Gastes versehen und mit einem Ende unter die Praline kleben. Alternativ kann man freihändig ein großes grünes Blatt aus Papier ausschneiden, den Namen drauf schreiben und unter die Serviettenblume legen. Große Blätter aus der Natur, wie zum Beispiel die vom Kirschlorbeer, eignen sich auch. Dann sollte man die Namen der Gäste aber mit einem Gold- oder Silberfolienstift aufbringen.

Den letzten Vorschlag für Blumenschmuck haben wir in ein Reagenzglas gesteckt, da die Stiele der Wicken sehr dünn sind und gut hineinpassen.

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Das Sisalgras wird in diesem Fall nicht drum herum gewickelt sondern etwas auseinandergezogen, wie ein Spiegel hinter die Blüten gelegt und am unteren Rand um die Öffnung des Reagenzglases gewickelt. Dafür haben wir hier ebenfalls Perlenband verwendet, das wir vorsichtig zwischen den Blüten hindurch gezogen haben. Damit das Wasser aus dem Reagenzglas nicht ausläuft haben wir es auf einen kleinen Stein gelegt, der von oben nicht zu sehen ist. Sowohl Fisch als auch Schmetterling können mit den unterschiedlichen Blumenarrangements kombiniert werden. Wenn man sich weder für das eine noch für das andere Motiv entscheiden kann, sind die kleinen Papierherzen vielleicht eine Alternative. Mit den passenden Servietten dazu ist in kurzer Zeit eine wunderschöne Tischdekoration für den festlichen Anlass gebastelt.