Vatertag

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Hemd oder Krawatte zum Vatertag – wie langweilig. Nicht so jedoch diese Hemden aus Papier-Butterbrotstüten (gibt es im Lebensmittelladen) gefüllt mit kleinen Leckereien für den Vater, Großvater oder die Männerrunde. Passend zur geplanten Grillparty haben wir sie mit kleinen Schnapsfläschchen und Schokobonbons gefüllt. Sie können am Morgen auf Papas Teller liegen oder bei der Grillparty auf’s Buffet gestellt werden.

Die Butterbrotstüten werden etwa zwei Zentimeter unterhalb des meist gezackten Randes glatt abgeschnitten. Anschließend wird an beiden Seitenrändern ein etwa 3cm langer, leicht schräger Einschnitt vorgenommen. Die so entstandenen Laschen werden als Hemdkragen zur Mitte hin gefaltet. Die Faltung wieder öffnen und die kleinen Geschenke einfüllen. Passend zur Tischdekoration oder in Vaters Lieblingsfarbe für jede Tüte eine Papierkrawatte freihändig zuschneiden. Es darf natürlich auch eine Fliege sein. Man kann Bastelkarton oder aber auch herausgelöste Seiten aus Zeitschriften dafür verwenden. Die Krawatte unter den Kragen stecken und alles festkleben. Wer unbedingt verhindern will, dass der Inhalt aus dem Hemd herausfallen kann, sollte die Schultern knapp nach hinten umschlagen und ebenfalls mit ein wenig Kleber fixieren. Mit Stempeln oder Namenszügen auf den Krawatten lassen sich die Hemden wunderbar personalisieren. Als weiteres Füllmaterial eignen sich natürlich auch sehr gut Mini-Portionen aus dem Drogeriemarkt, kleine Gutscheine oder eine selbst gebastelte Kleinigkeit der Kinder.

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Erstkommunion

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In vielen Familien dreht sich in den kommenden Tagen alles um die Erste heilige Kommunion oder die Konfirmation. Die folgenden Dekorationsvorschläge sind aber auch durchaus für eine Tauffeier geeignet. Der Fisch ist in allen Fällen ein beliebtes Motiv und wir stellen heute eine ganz schlichte Variante vor, die aber durchaus ihren Reiz hat. Sie kann als Streuteil auf dem Tisch, als Platzkarte und für den Serviettenhalter verwendet werden. Die Fische werden aus unterschiedlich großen und langen Papierstreifen geschnitten. Der große Platzkartenfisch besteht aus einem 25cm langen und 2cm breiten Streifen. Mit 5cm Abstand zu den Enden wird der Streifen an den langen Seiten jeweils bis knapp über die Mitte hin eingeschnitten. An dieser Stelle werden die Streifenenden nun ineinander gesteckt. Die Schwanzenden schräg abschneiden. Die Länge und Breite der Papierstreifen bestimmt die Größe der fertigen Fische. Beim Platzkartenfisch haben wir einen kleinen Fisch ausgestanzt und mit Hilfe eines Nähfadens in den großen Fisch gehängt. Man kann den Faden entweder mit einer Nadel durch den Streifen ziehen oder ihn mit einem kleinen Tropfen Klebstoff fixieren.

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Passend zum großen Fisch auf dem Teller gibt es einen kleineren, wiederum mit  der Stanze hergestellt, auf dem Serviettenhalter. Dieser besteht ebenfalls aus einem Streifen Papier mit den Maßen 22 x 4 cm. Er kann der Länge nach mit einem Band oder einem in Wellenform geschnittenen weiteren Papierstreifen verziert werden. Anschließend wird er vorsichtig wie eine Schlaufe gelegt ohne geknickt zu werden. Die Enden werden mit einem 1cm x 10cm Papierstreifen umfasst, der auf der Rückseite zusammengeklebt wird. Obenauf schwimmt dann ein kleiner Fisch, der mit einem 3D-Klebepad befestigt wird.

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Serviette und Besteck finden in dieser Papierschlaufe ausreichend Platz. Als Kerzenhalter dienen uns kleine Weingläser, die einen Papierlampenschirm halten. Die kleineren Fische für den Tisch werden aus Streifen von 12 bis 15cm Länge geschnitten. Im Wechsel mit den ausgestanzten Exemplaren kann man sie sehr gut über den ganzen Tisch verteilen. (Wer den Kauf einer Stanze scheut, sollte in der Nachbarschaft und bei Schule oder Kindergarten einmal nachfragen. Meist sind diese Motivstanzen dort vorhanden.) Als Blumenschmuck eignen sich dann am besten kleine Sträuße oder einzelne Blüten, da man sein Gegenüber beim Gespräch ja ungern durch die Blume sieht. Wir haben uns für einzelne Blüten entschieden, die in etwas Sisalgras eingewickelt werden. Die Idee haben wir von Tobias Kopp aus der Schweiz der bei Facebook unter dem Namen Flora-Line wunderschöne Sträuße und Gestecke vorstellt. Das Sisalgras kann man entweder mit schlichtem Silberdraht (blaue Variante) oder mit Perlenband (rosa und rote Variante) an den Stielen befestigen. Wer etwas mehr Platz hat, steckt noch ein wenig Bärengras hinzu und zieht einzelne Perlen auf die Halme.

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Die Blüte wird dann in eine passende Vase gestellt. Bei der Rosendeko haben wir dann auch keinen Fisch sondern Schmetterlinge als Begleiter gewählt. Passend dazu gibt es Servietten mit Rosenmotiv, die als Blume gefaltet sind und ein Pralinchen halten.

2017_Kommunion5Die Faltanleitung für die Schmetterlinge gibt es in einem meiner früheren Posts unter dem Titel „Schmetterlinge zu Ostern“. Aus buntem Papier kann man sie auf dem Tisch verteilen. Aus einfarbigem Papier gefaltet, eignen sie sich auch als Platzkärtchen. Dafür kann man aber auch das Pralinchen in der Blumenserviette verwenden. Einfach ein kleines Papieretikett in passender Farbe mit dem Namen des Gastes versehen und mit einem Ende unter die Praline kleben. Alternativ kann man freihändig ein großes grünes Blatt aus Papier ausschneiden, den Namen drauf schreiben und unter die Serviettenblume legen. Große Blätter aus der Natur, wie zum Beispiel die vom Kirschlorbeer, eignen sich auch. Dann sollte man die Namen der Gäste aber mit einem Gold- oder Silberfolienstift aufbringen.

Den letzten Vorschlag für Blumenschmuck haben wir in ein Reagenzglas gesteckt, da die Stiele der Wicken sehr dünn sind und gut hineinpassen.

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Das Sisalgras wird in diesem Fall nicht drum herum gewickelt sondern etwas auseinandergezogen, wie ein Spiegel hinter die Blüten gelegt und am unteren Rand um die Öffnung des Reagenzglases gewickelt. Dafür haben wir hier ebenfalls Perlenband verwendet, das wir vorsichtig zwischen den Blüten hindurch gezogen haben. Damit das Wasser aus dem Reagenzglas nicht ausläuft haben wir es auf einen kleinen Stein gelegt, der von oben nicht zu sehen ist. Sowohl Fisch als auch Schmetterling können mit den unterschiedlichen Blumenarrangements kombiniert werden. Wenn man sich weder für das eine noch für das andere Motiv entscheiden kann, sind die kleinen Papierherzen vielleicht eine Alternative. Mit den passenden Servietten dazu ist in kurzer Zeit eine wunderschöne Tischdekoration für den festlichen Anlass gebastelt.

 

Frohe Ostern

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Ei im Glas

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Bevor es an die Osterbäckerei geht, schnell noch einen Vorschlag, wie man die dabei anfallenden Eierschalen sehr schön für die Tischdekoration verwenden kann. Die für’s Rezept erforderlichen Eier so aufschlagen, dass die untere Hälfte etwas größer ist. Die Eierhälften eine Zeit lang in Wasser mit Spülmittel einlegen, anschließend gut ausspülen und auf einem Küchentuch trocknen lassen. 2017_Eier2
Etwas essbares Ostergras klein schneiden und in die sauberen Eihälften füllen. Kleine Schokoladeneier hineinsetzen und die Eihälfte mit einem Kaffeetassenuntersetzer aus Papier auf den Teller setzen. Um Platz für die zahlreichen Oster-Leckereien zu schaffen, kann man das Wasserglas eines jeden Gastes zum Schutz über die Eier stülpen. Wer sie dann als Platzhalter nutzen möchte, hängt einfach ein kleines Namensetikett an des Stiel des Glases.
Wenn die Eierschale nicht stehen bleibt kann sie mit einem kleinen Klecks Kleber oder etwas doppelseitigem Klebeband auf dem Untersetzer fixieren.

 

Schoko-Tartelettes

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Gut vorzubereiten, schnell fertig gestellt und ga-a-anz lecker – Schokoladentartelettes im Spiegelei-Look.  Ein echtes Schmankerl für die österliche Kaffeetafel, vorausgesetzt man besitzt die passenden Tarteförmchen. Sarah hat sie vergangenes Jahr auf ihrem Blog Alles und Anderes vorgestellt. Ich habe das Rezept leicht abgewandelt und auch eine etwas andere Eiform ausprobiert. Die Mürbeteigtartelettes können gut 1-2 Tage vorher zubereitet und in einer luftdicht schließenden Dose gelagert werden. Die Füllung besteht aus einer Quark-Frischkäse-Schmandmischung, die man morgens anrühren und auf die Törtchen geben sollte, damit der Mürbeteig etwas Feuchtigkeit anzieht und beim Kaffeetrinken nicht von der Gabel springt.

Mürbeteig für 6-8 Törtchen: 150g Mehl, 70g Zartbitterschokolade, 50g Puderzucker, 75g Butter, 2 Eigelb
Füllung: 100g Magerquark, 100g Frischkäse, 50g Schmand, 60g Zucker, etwas Vanillemark, 1 Dose Aprikosen, evtl. ein paar gehackte Pistazienkerne

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Mehl, Butter, Eigelb und Puderzucker in einer Schüssel verrühren und die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Alles gut zu einem glatten Teig miteinander verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für eine halbe Stunde kalt stellen. Anschließend den Ofen auf 175°C vorheizen und den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit passenden Ausstechern oder einer runden Dessertschüssel Kreise ausstechen und in die gefetteten Tarteletteförmchen legen. Den Teig gut andrücken und mit einer Gabel einige Male einstechen. Auf der mittleren Schiene etwa 15-20 Minuten backen, in der Form auf einem Rost gut abkühlen lassen und erst dann stürzen.
Nun werden die Törtchen entweder luftdicht verpackt und bis Ostern gelagert oder aber direkt weiter verarbeitet.
Die Aprikosen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Für die Füllung Quark, Schmand, Frischkäse, Vanillemark und Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Mit einem Esslöffel die Quarkmasse auf die Tartelettes verteilen und glatt streichen. In die Mitte jeweils eine Aprikose als Eigelb setzen. Wer mag, bestreut die Törtchen noch mit gehackten Pistazien.
Ich besitze nur 6 Tarteletteförmchen und wollte keinen 2. Durchgang backen. Deshalb habe ich aus dem restlichen Teig Ostereier ausgestochen.

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Diese habe ich dann nur gut 12 Minuten gebacken. Nach dem Abkühlen wird jeweils die Hälfte der Eier mit Creme bestrichen und ein zweites Ei oben drauf gesetzt. Die Oberfläche dann noch einmal dünn mit Quarkcreme bestreichen und mit Hilfe eines Schnapsglases kleine runde „Eigelbe“ aus den Aprikosen ausstanzen. Auch diese Eier sind sicherlich ein Hingucker auf jeder Kaffeetafel.