Weißt du wieviel Sternlein….

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Angelehnt an das schöne alte Kinderlied schlage ich für dieses Jahr einen Weihnachtstisch ganz im Zeichen der Sterne vor. So nach und nach werde ich die einzelnen Bestandteile der Weihnachtstafel detailliert vorstellen. Die schönen, plastischen Papiersterne habe ich nach Luises Videoanleitung gefaltet. Ich habe sowohl Origamipapiere als auch festeres Geschenkpapier verwendet. Die Sterne sind aus Quadraten gemacht, die zwischen 10 und 15 cm groß sind. Noch kleinere Papierquadrate eignen sich besonders gut für Ministerne, die sich sehr gut in eine Girlande aus Tannenzweigen stecken lassen. Dank des vielen Kerzenlichts sind die Fotos etwas gelbstichig, die Papiere sind aber alle in sanften Beige-, Braun-, Grün und Mokkatönen gehalten. Ein schlichter, filigraner Tischläufer unterstreicht das Farbenspiel der verschiedenen Papierdessins.

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Ganz natürlich auch die Teelichter. Sie bestehen aus einem schlichten Wasserglas, das mit beigefarbener Tweedwolle umwickelt wird. Anfang und Ende des Wollfadens werden jeweils mit einem kleinen Stück doppelseitigem Klebeband fixiert. Knapp unterhalb des Glasrandes hängt ein kleiner Weidenstern mit einer zarten Dekofeder. Beides wird mit einem Tweedfaden befestigt. Die Abstände zwischen den Fäden lassen genug Raum, um das wohlig warme Licht auf den Tisch zu werfen.

 

 

Rocher-Engel

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Auf der Suche nach einer ausgefallenen Weihnachtsdekorationen liefen mir wunderschöne Rocher-Engel über den Weg. Als bekennender Schokoladen- und Pralinenfreund wollte ich diese Engel natürlich unbedingt nachmachen. Die Anleitung bei „mein Haus, mein Garten, mein Hobby“ ist super gut verständlich und ich hätte sie nicht besser schreiben können. 2016_rocherengel2In Verbindung mit mittelschweren Papieren in zarten Pastelltönen kommt die glänzende Rocher-Kugel am besten zur Geltung. Im Inneren des Engelskörpers kann man zwei weitere Kugeln unterbringen, wenn man den Boden nicht zuklebt. Einige meiner Engel verschenke ich in der Weihnachtszeit auch zu Geburtstagen oder an liebe Freundinnen. Einzeln sind sie eine hübsche Tischdekoration, die man mit kleinen Anhängern personalisieren kann. In einem Holzstern mit ein paar Kugeln und Papiersternen stehend zieht der Engel alle Blicke auf sich. Etwas Watte suggeriert einen Nebel- oder Wolkenschleier. Die Flügel sind aus unterschiedlichen Transparentpapieren ausgeschnitten. Den Rocher-Kopf am besten mit etwas Kleber befestigen. Dafür wird die braune Pralinenhülle, die die Kugel umgibt, bis auf eine kleine Klebefläche abgeschnitten.
Für alle, die nicht selber zeichnen und ausmessen wollen, stelle ich hier eine PDF-Datei mit den passenden Vorlagen zur Verfügung. Diese einfach ausdrucken, ausschneiden und auf festeren Karton kleben, um sie mehrfach verwenden zu können. Bitte darauf achten, dass beim Druck unter <Seitenanpassung> der „Benutzerdefinierte Maßstab“ auf 100% eingestellt ist. Der Anhänger mit einem Namen oder Gruß drauf, kann natürlich je nach Anlass in Form und Farbe ganz unterschiedlich gestaltet werden. Für die Weihnachtstafel werden die Engel bei mir kleine Sterne mit den Namen der Gäste tragen.

Adventskerzen

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Bisher hing mein Adventskranz von der Decke des Wohnzimmers. Genau dort steht aber nun unsere Sitzgarnitur. Deshalb gibt es in diesem Jahr einen Kranz, der keiner ist. Ich hatte vier wunderschöne, geschälte und unterschiedlich lange Stücke von Eisenbahnschwellen entdeckt, die vor meinen Schiebegardinen perfekt zur Geltung kommen. Jeden Klotz habe ich mit einem breiten Filzband umwickelt und jeweils einen Stern angehängt. Um die natürliche Wirkung zu unterstreichen habe ich Filz- und Weidensterne in Wollweiß und Dunkelbraun gewählt. Vier dicke Kugelkerzen, in einem matten Braunton, machen aus den Schwellenblöcken ein Adventsensemble. Kleine Wachsplättchen sorgen dafür, dass die Kerzen auf der Holzoberfläche fest sitzen und nicht so schnell herunterfallen können. Da man Eisenbahnschwellen nicht überall bekommt, kann man auch sehr gut runde Baumstammstücke nehmen. Diese gibt es in einigen Baumärkten, dort wo es Kaminholz gibt und auch bei einigen Forstverwaltungen.

Gesund und lecker

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Eines der wenigen Dinge, die ich neben den herrlich bunten Blättern im Herbst mag, ist das Angebot an reifen Kakifrüchten. Bervorzugt esse ich sie in meinem Joghurt. Ich probiere aber auch immer wieder gerne neue Rezepte aus. Heute ist es eine Mischung aus verschiedenen Blattsalaten, die mit in Scheiben geschnittener Kaki und Granatapfelkernen angerichtet werden.

Zutaten:
1 Kaki, 2 Hände voll Salat pro Person (Feld-, Frisee-, Eisbergsalat, Spinatblätter und was man sonst so mag), 1 Granatapfel, 1 Camembert, 100g Walnüsse grob gehackt; Olivenöl, Essig, Pfeffer und Salz für das Dresssing

Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke rupfen. Den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Dafür wird die Granatapfelhälfte mit der Öffnung über eine Schüssel gehalten und dann mit einem Esslöffel kräftig auf die Frucht geschlagen. So lösen sich die  Kerne und fallen in die Schüssel. Die Kaki schälen, halbieren, das harte Mittelteil herausschneiden und das Fruchtfleisch dann in dünne Scheiben schneiden. Die Walnüsse grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne leicht anrösten. Den Camembert erst in Scheiben und dann ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit dem Salat in einer Schüssel mischen. Für das Dressing 4 El Öl mit 3 El Essig verrühren und kräftig salzen und pfeffern.  Wer es etwas lieblicher mag, gibt noch einen halben Teelöffel Honig hinzu. Das Dressing über den Salat gießen, den Camembert und die Walnüsse dazugeben und vorsichtig unterheben. Am besten mit einer Scheibe Vollkorn- oder Schwarzbrot servieren.

 

Miniaturwald

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Herbst- und Winterzeit, da gibt es wieder Material in Hülle und Fülle, das sich zum Basteln und Werkeln eignet. Bei einem Telefonat mit dem elterlichen Zuhause, das eigentlich dazu dienen sollte, mich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, sprachen wir auch über meine letzten Bastelprojekte. Meine stets wachsame und interessierte Mutter hatte irgendwo so hübsche Pilze aus Eicheln gesehen, die auf einem Teppich aus Moos saßen. Mehr musste sie mir gar nicht erzählen, um meine Phantasie anzuregen und die bekannten Plätze für Eichel- und Bucheckernfunde aufzusuchen. In kürzester Zeit war da eine große Menge gesammelt und die kleinen Pilze konnten gemalt und geklebt werden. Beim Trocknen fallen die Eicheln von ihren Hütchen ab. Dann kann man die Hütchen sehr gut mit roter Farbe bestreichen. Nach dem Trocknen werden mit einem Holzspieß kleine weiße Punkte aufgetragen. Die Eicheln werden mit weißer Farbe eingestrichen und anschließen verkehrt herum wieder in das Hütchen geklebt. Dafür eignet sich am besten Heißkleber. Zur Dekoration dienten ein paar kleine Aststücke vom Vorjahr als Basis. Die Pilze, ein paar Zapfen und eine Kastanienhülle mit etwas grüner Märchenwolle drauf geklebt und schon hatte ich mein Miniaturwäldchen für’s Wohnzimmer. Ein, zwei Bucheckern und kleinste Koniferenzapfen runden das Ganze ab.