Herbstrosen

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Der Herbst ist da und mit ihm all die bunten Blätter und Kürbisse, Kastanien, Bucheckern und Nüsse. Für meine Dekoration wollte ich aber mal etwas anderes auf den Tisch stellen. Per Zufall bin ich auf eine Videoanleitung für Rosen gestoßen, die sich ganz einfach aus dem etwas rustikalen Floristenfilz drehen lassen. Diesen Filz gibt es in verschiedenen Breiten am laufenden Meter von der Rolle. Man muss also nur noch die Länge abschneiden. Meine rote Rose ist aus einem etwa 4cm breiten knapp 1m langen Streifen gerollt. Die braune Blüte aus einem etwas schmaleren Streifen. Für meine Dekoration habe ich auf den in der Anleitung benötigten Draht zum Fixieren der Blüte verzichtet. Ich habe das Bandende rückwärtig festgesteckt und die Rose ins Moos gesetzt.

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Diese kleinen Rosen sind aus 3cm breiten Streifen gedreht, die ich von den klassischen Bastelfilzplatten abgeschnitten habe. Man kann sie sehr schön auf kleinen Kränzen oder einfach in Gruppen auf den Tisch legen. Soll die Dekoration nur einen Tag halten, kann man statt der Filzblätter auch einfach ein paar grüne Blätter aus dem Garten unter die Rosen legen.

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Eine weitere Verwendung finden diese hübschen Blüten als Serviettenhalter. Schneidet man ein grünes Blatt aus Papier aus, könnte dies den Namen des Gastes tragen. Kleine zarte Federn, wie bei der roten Rose zu sehen, passen ebenfalls sehr gut zu dieser schönen Blüte. Ich mag den Kontrast von etwas derberem Filz und den hauchzarten Federn. Am besten dreht man einfach mal ein paar Rosen und spielt dann ein wenig mit Dekoteilen, die ja meist in ausreichender Zahl vorhanden sind.

 

Marinierter Kartoffelsalat

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Für eine der letzten Grillfeiern sollte ich einen Kartoffelsalat zubereiten. Da es zur Zeit noch einheimische Radieschen und Rucola gibt, habe ich dieses Rezept aus dem Buch „Die besten Nudelsalate & Kartoffelsalate“ von Dr. Oetker ausgewählt. Dank des Übernachtmarinierens konnte ich ihn schon sehr gut am Vortag zubereiten.

Für vier Portionen sind folgende Zutaten erforderlich:

Marinade: 125ml Gemüsebrühe, 2 El Essig, 2 El Olivenöl
Salat: 750g kleine, gegarte Pellkartoffeln, 1 Bund Rucola, 1 Bund Radieschen, 50g Walnusskerne
Meerrettichcreme: 1 Becher Crème fraîche, 2 Tl Sahnemeerrettich, Salz, Zucker

Gemüsebrühe herstellen und abkühlen lassen. Die Brühe mit Essig verrühren und das Olivenöl unterschlagen.
Kleine Kartoffeln in der Schale kochen. Die Pellkartoffeln ein wenig abkühlen lassen, pellen, in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Brühe über die Kartoffeln gießen, gut untermischen und die Kartoffeln über Nacht kalt stellen.
Radieschen und Rucola waschen. Die Radieschen in dünne Scheiben und den Rucola klein schneiden. Beides unter die marinierten Kartoffeln heben.
Crème fraîche und den Meerrettich gut verrühren, mit Zucker und Salz abschmecken und etwa 1 Stunde vor dem Servieren unter die Kartoffeln heben. Zuletzt die Walnusskerne hacken und auf den Salat streuen. Diesen dann sofort servieren.

Lavendel

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Lavendel im Garten oder auf der Terrasse ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein gutes Mittel gegen Mücken und andere Insekten. Nicht immer eignet sich aber ein Lavendeltopf für die Tischdekoration. Abschneiden und in Bündeln auf den Tisch legen möchte man ihn aber auch nicht. Einzelne Hortensienblüten, bei mir schon die zweite Generation in diesem Sommer, bieten einzelnen Lavendelstielen perfekten Halt. Für den natürlichen Landhauslook steckt man die Hortensienblüte in ein kleines Wasserglas und umhüllt dieses mit einer vorher leicht zerknautschten Butterbrotstüte. Ein bisschen Paketschnur drum herum wickeln und zu einer Schleife binden. Nun noch die Lavendelstiele hineinstecken und fertig ist der spätsommerliche Blumenschmuck. Ich habe ihn zusammen mit einem Teelichthalter aus Wellpappe auf ein kleines Holzbrett gestellt.

Da ich gerne experimentiere habe ich den Lavendel noch einmal in zwei anderen Varianten fotografiert. Wer kein aufwendiges Fotobearbeitungsprogramm oder teure Filter besitzt, kann sich mit haushaltsüblichen Mitteln helfen. Für’s erste Bild habe ich ein Stück Frischhaltefolie ganz locker vor das Objektiv gespannt. Beim zweiten Foto ist die Folie zusammengeknüllt und so um den Rand des Objektivs gewickelt, dass mittig nur ein kleiner Ausschnitt bleibt.

2016_Lavendel22016_Lavendel3Auf diesem Wege, habe ich nicht nur schöne Fotos für meinen Blog, sondern auch solche, die man durchaus für Grußkarten verwenden kann.

 

Fruchteis

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Sommer auf der Zunge – leicht, fruchtig und angenehm süß. Dabei aber recht kalorienarm, da überhaupt kein zusätzlicher Zucker verwendet wird. Das leckere Eis besteht nur aus zwei Zutaten, in diesem Fall aus einer Banane und etwa 250g Erdbeeren. Das ergibt zwei leckere Portionen Eis. Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und große Früchte halbieren. Die Banane der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden. Alle Früchte in eine Gefrierdose füllen und für gut zwei Stunden einfrieren. Die angefrorenen Früchte dann mit dem Pürierstab zerkleinern bis eine cremige Sorbetmasse entstanden ist. In ein Schälchen oder einen Eisbecher füllen und sofort genießen. Wer etwas mehr zubereitet hat, kann das Eis wieder einfrieren. Es ist dann allerdings weniger cremig. Das Ganze geht natürlich auch mit anderen Früchten wie Pfirsichen, Nektarinen oder Aprikosen.

Post vom Strand

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Ewig freut man sich auf den Sommerurlaub und dann geht er, wie jedes Jahr, viel zu schnell zu Ende. Die maritime Tischdekoration lässt einen aber immer wieder in Erinnerungen schwelgen und man kann dabei wunderbar Ideen für den nächsten Urlaub sammeln.
Die Dekoration besteht aus einem Holztablett, das mit Sand und kleinen Steinchen gefüllt ist. Kleine Teelichte werden von großen Muscheln eingerahmt, die im Dunkeln ein wunderschönes Licht- und Schattenspiel erzeugen.

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Begleitet werden die Lichter von einer Flaschenpost, die wie zufällig auf den Tisch gespült im Deko-Netz gelandet ist. Ein paar Treibholzstangen und etwas Sand verhindern, dass die „weit gereiste“ Post hin und her rollt.