Adventskerzen

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Bisher hing mein Adventskranz von der Decke des Wohnzimmers. Genau dort steht aber nun unsere Sitzgarnitur. Deshalb gibt es in diesem Jahr einen Kranz, der keiner ist. Ich hatte vier wunderschöne, geschälte und unterschiedlich lange Stücke von Eisenbahnschwellen entdeckt, die vor meinen Schiebegardinen perfekt zur Geltung kommen. Jeden Klotz habe ich mit einem breiten Filzband umwickelt und jeweils einen Stern angehängt. Um die natürliche Wirkung zu unterstreichen habe ich Filz- und Weidensterne in Wollweiß und Dunkelbraun gewählt. Vier dicke Kugelkerzen, in einem matten Braunton, machen aus den Schwellenblöcken ein Adventsensemble. Kleine Wachsplättchen sorgen dafür, dass die Kerzen auf der Holzoberfläche fest sitzen und nicht so schnell herunterfallen können. Da man Eisenbahnschwellen nicht überall bekommt, kann man auch sehr gut runde Baumstammstücke nehmen. Diese gibt es in einigen Baumärkten, dort wo es Kaminholz gibt und auch bei einigen Forstverwaltungen.

Gesund und lecker

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Eines der wenigen Dinge, die ich neben den herrlich bunten Blättern im Herbst mag, ist das Angebot an reifen Kakifrüchten. Bervorzugt esse ich sie in meinem Joghurt. Ich probiere aber auch immer wieder gerne neue Rezepte aus. Heute ist es eine Mischung aus verschiedenen Blattsalaten, die mit in Scheiben geschnittener Kaki und Granatapfelkernen angerichtet werden.

Zutaten:
1 Kaki, 2 Hände voll Salat pro Person (Feld-, Frisee-, Eisbergsalat, Spinatblätter und was man sonst so mag), 1 Granatapfel, 1 Camembert, 100g Walnüsse grob gehackt; Olivenöl, Essig, Pfeffer und Salz für das Dresssing

Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke rupfen. Den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Dafür wird die Granatapfelhälfte mit der Öffnung über eine Schüssel gehalten und dann mit einem Esslöffel kräftig auf die Frucht geschlagen. So lösen sich die  Kerne und fallen in die Schüssel. Die Kaki schälen, halbieren, das harte Mittelteil herausschneiden und das Fruchtfleisch dann in dünne Scheiben schneiden. Die Walnüsse grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne leicht anrösten. Den Camembert erst in Scheiben und dann ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit dem Salat in einer Schüssel mischen. Für das Dressing 4 El Öl mit 3 El Essig verrühren und kräftig salzen und pfeffern.  Wer es etwas lieblicher mag, gibt noch einen halben Teelöffel Honig hinzu. Das Dressing über den Salat gießen, den Camembert und die Walnüsse dazugeben und vorsichtig unterheben. Am besten mit einer Scheibe Vollkorn- oder Schwarzbrot servieren.

 

Miniaturwald

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Herbst- und Winterzeit, da gibt es wieder Material in Hülle und Fülle, das sich zum Basteln und Werkeln eignet. Bei einem Telefonat mit dem elterlichen Zuhause, das eigentlich dazu dienen sollte, mich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, sprachen wir auch über meine letzten Bastelprojekte. Meine stets wachsame und interessierte Mutter hatte irgendwo so hübsche Pilze aus Eicheln gesehen, die auf einem Teppich aus Moos saßen. Mehr musste sie mir gar nicht erzählen, um meine Phantasie anzuregen und die bekannten Plätze für Eichel- und Bucheckernfunde aufzusuchen. In kürzester Zeit war da eine große Menge gesammelt und die kleinen Pilze konnten gemalt und geklebt werden. Beim Trocknen fallen die Eicheln von ihren Hütchen ab. Dann kann man die Hütchen sehr gut mit roter Farbe bestreichen. Nach dem Trocknen werden mit einem Holzspieß kleine weiße Punkte aufgetragen. Die Eicheln werden mit weißer Farbe eingestrichen und anschließen verkehrt herum wieder in das Hütchen geklebt. Dafür eignet sich am besten Heißkleber. Zur Dekoration dienten ein paar kleine Aststücke vom Vorjahr als Basis. Die Pilze, ein paar Zapfen und eine Kastanienhülle mit etwas grüner Märchenwolle drauf geklebt und schon hatte ich mein Miniaturwäldchen für’s Wohnzimmer. Ein, zwei Bucheckern und kleinste Koniferenzapfen runden das Ganze ab.

 

Herbstrosen

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Der Herbst ist da und mit ihm all die bunten Blätter und Kürbisse, Kastanien, Bucheckern und Nüsse. Für meine Dekoration wollte ich aber mal etwas anderes auf den Tisch stellen. Per Zufall bin ich auf eine Videoanleitung für Rosen gestoßen, die sich ganz einfach aus dem etwas rustikalen Floristenfilz drehen lassen. Diesen Filz gibt es in verschiedenen Breiten am laufenden Meter von der Rolle. Man muss also nur noch die Länge abschneiden. Meine rote Rose ist aus einem etwa 4cm breiten knapp 1m langen Streifen gerollt. Die braune Blüte aus einem etwas schmaleren Streifen. Für meine Dekoration habe ich auf den in der Anleitung benötigten Draht zum Fixieren der Blüte verzichtet. Ich habe das Bandende rückwärtig festgesteckt und die Rose ins Moos gesetzt.

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Diese kleinen Rosen sind aus 3cm breiten Streifen gedreht, die ich von den klassischen Bastelfilzplatten abgeschnitten habe. Man kann sie sehr schön auf kleinen Kränzen oder einfach in Gruppen auf den Tisch legen. Soll die Dekoration nur einen Tag halten, kann man statt der Filzblätter auch einfach ein paar grüne Blätter aus dem Garten unter die Rosen legen.

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Eine weitere Verwendung finden diese hübschen Blüten als Serviettenhalter. Schneidet man ein grünes Blatt aus Papier aus, könnte dies den Namen des Gastes tragen. Kleine zarte Federn, wie bei der roten Rose zu sehen, passen ebenfalls sehr gut zu dieser schönen Blüte. Ich mag den Kontrast von etwas derberem Filz und den hauchzarten Federn. Am besten dreht man einfach mal ein paar Rosen und spielt dann ein wenig mit Dekoteilen, die ja meist in ausreichender Zahl vorhanden sind.

 

Marinierter Kartoffelsalat

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Für eine der letzten Grillfeiern sollte ich einen Kartoffelsalat zubereiten. Da es zur Zeit noch einheimische Radieschen und Rucola gibt, habe ich dieses Rezept aus dem Buch „Die besten Nudelsalate & Kartoffelsalate“ von Dr. Oetker ausgewählt. Dank des Übernachtmarinierens konnte ich ihn schon sehr gut am Vortag zubereiten.

Für vier Portionen sind folgende Zutaten erforderlich:

Marinade: 125ml Gemüsebrühe, 2 El Essig, 2 El Olivenöl
Salat: 750g kleine, gegarte Pellkartoffeln, 1 Bund Rucola, 1 Bund Radieschen, 50g Walnusskerne
Meerrettichcreme: 1 Becher Crème fraîche, 2 Tl Sahnemeerrettich, Salz, Zucker

Gemüsebrühe herstellen und abkühlen lassen. Die Brühe mit Essig verrühren und das Olivenöl unterschlagen.
Kleine Kartoffeln in der Schale kochen. Die Pellkartoffeln ein wenig abkühlen lassen, pellen, in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Brühe über die Kartoffeln gießen, gut untermischen und die Kartoffeln über Nacht kalt stellen.
Radieschen und Rucola waschen. Die Radieschen in dünne Scheiben und den Rucola klein schneiden. Beides unter die marinierten Kartoffeln heben.
Crème fraîche und den Meerrettich gut verrühren, mit Zucker und Salz abschmecken und etwa 1 Stunde vor dem Servieren unter die Kartoffeln heben. Zuletzt die Walnusskerne hacken und auf den Salat streuen. Diesen dann sofort servieren.