Kronenanleitung

2017_Krone5

Wenn alle Blechdosen gründlich gereinigt sind und die Etiketten entfernt wurden, kann es auch schon losgehen. Für eine gleichmäßige Verteilung der Kronenspitzen gibt es zwei Varianten. In beiden Fällen benötigt man einen Papierstreifen der so hoch ist wie die Dose und sie einmal umschließt. Für acht Spitzen wird dieser Streifen einmal zur Hälfte gefaltet, dieses Stück wird noch einmal halbiert und der Streifen dann wieder geöffnet. Die bisher entstandenen vier Segmente werden dann noch einmal zur Hälfte gefaltet, so dass insgesamt acht entstehen. Je nach gewünschter Höhe zeichnet man eine Hilfslinie, um die Achtel zu Spitzen schneiden zu können.

2017_Krone7Bei einer ungeraden Spitzenzahl muss man den Streifen rechnerisch in die gewünschte Zahl unterteilen und die Segmente mit einem Lineal vorzeichnen, um dann wiederum die Spitzen festlegen zu können.
Bei kleineren Dosen mag ich sehr gern die acht Spitzen. Für die ganz großen Dosen, die ich aus einer Kantine habe, mag ich eher nur sechs Spitzen, da sie zusammen mit den etwas dickeren Kugeln stimmiger wirken. (Auf dem Foto ist eine Schablone zu sehen, die auf einer Seite 6 und an der anderen 7 Spitzen aufweist. Je nach Größe der Dose lege ich die entsprechende Spitzenzahl oben an.) Anschließend wird die Schablone um die Dose gelegt und die Spitzen mit einem wasserfesten Filzstift auf der Dose nachgezeichnet. Nun kommt die Blechschere zum Einsatz.

2017_Krone8

Mit ihrer Hilfe werden die Spitzen eingeschnitten. Dabei ist Vorsicht geboten, da beim Schneiden manchmal kleine Grate entstehen, die sehr spitz und scharf sind. Wer die Kronen etwas länger nutzen will sollte die Kanten mit einem Wetzstein oder einer Metallfeile etwas glätten. Nun können die Holz- oder Wattekugeln mit Hilfe einer Heißklebe-Pistole auf die Spitzen geklebt werden.

2017_Krone6Für den Vintage-Look müssen die Dosen nun bemalt werden. Dafür gibt man schwarze, weiße und silbergraue Acrylfarbe nebeneinander auf einen kleinen Teller. Mit einem kleinen Schwämmchen nimmt man nun die Farben gemeinsam auf und tupft sie so ungleichmäßig verteilt innen und außen auf das Dosenblech. Die zinkähnliche Struktur erhält man, indem man ein wenig „Babypuder“ auf die noch feuchte Farbe streut. Überschüssigen Puder kann man mit einem leichten Klopfen auf den Dosenboden entfernen. Ist die Farbe gründlich getrocknet kann man die Kronen entweder mit kleinen Topfpflanzen füllen oder Blumensteckmasse hineingeben und mit frischen Blüten und Blättern dekorieren. Ebenso gut kann man natürlich auch einen Teelichthalter hineinstellen. Farblich passende Bänder und kleine Anhänger ergänzen das Ganze zu einem wunderschönen Tisch- oder Raumschmuck.

1 comment

Trackback e pingback

No trackback or pingback available for this article

Leave a Reply