Lemon Curd

Lemoncurd

Das Rezept für diesen fruchtig, frischen Lemon Curd (angedickter Zitronensaft) stelle ich heute vor, da ich ihn an Ostern für ganz zarte, leicht säuerlich gefüllte Ostereierkekse benötige. Außerdem kann man ihn ganz hervorragend zum Füllen von Torten oder als Brötchenaufstrich verwenden.
Für zwei kleine Gläser benötigt man folgende Zutaten:

3 – 4 Bio-Zitronen, 3 Eier Gr. M, 220g Zucker, 75g Butter 

Die Zitronen gründlich waschen, den Saft auspressen (150ml) und die Schale mit einer Raspel abreiben. Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und mit Zitronensaft, -abrieb und Zucker verrühren. Die Eier in einer Schüssel miteinander verquirlen und langsam durch ein Sieb in die Buttermasse gießen. Dabei mit einem Schneebesen kontinuierlich rühren und fortfahren bis eine cremige Masse entsteht. Die Creme sollte auf keinen Fall kochen, da sie sonst ganz schnell anbrennt. Die cremige Curd-Masse am besten in ausgekochte Marmeladengläser füllen, verschließen und auskühlen lassen. Im Kühlschrank ist diese Creme mehrere Tage haltbar. Das Rezept für die Ostereier-Plätzchen gibt es in Kürze und eine leckere Ostertorte ab Freitag bei lintorfer.eu in der Kategorie Wochenende.

Schmetterlinge zu Ostern

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Vor ein paar Tagen gab es von der Seite foreverymom.com ein Video mit der Faltanleitung für ganz zauberhafte Schmetterlinge. Ich hatte sie schon einmal gesehen, zwischenzeitlich aber vergessen. Beim erneuten Anblick dieser schönen Falter fielen mir gleich mehrere Möglichkeiten ein, sie einzusetzen. Ganz viele davon werde ich auf meinem Ostertisch zwischen Eiern und Narzissen herumflattern lassen. Mit einem Kleberoller habe ich an der Unterseite des Schmetterlingskörpers ein wenig Kleber angebracht und die Falter auf kleine Ostereier geklebt. So können sie in ganz verschiedenen Positionen auf dem Tisch aufgestellt werden.

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Ganz zart wirken sie auch auf dem Teller neben einer hübschen Serviette. Auch hier sorgt ein kleines Schokoladenei für den nötigen Stand. Die Stiefmütterchen auf der Serviette sind farblich auf meine Schmetterlinge abgestimmt. Am besten lassen sie sich aus bunt gemusterten, farbigen Bastelpapieren falten. Diese sollten nicht größer als maximal 15 x 15cm sein. Am besten gefallen sie mir allerdings aus Papierquadraten von 12×12 cm Kantenlänge. 2016_Ostertisch2Deshalb konnte ich auch gar nicht mehr damit aufhören mit dem Falten. Sie schmücken nun einen winterlichen, kahlen Zweig, der schon seit dem Herbst in meinem Wohnzimmer auf der Kommode steht. Sie lassen ganz vergessen, dass die Blätter fehlen und dass die Sonne draußen immer noch nicht scheint. Wieder andere Schmetterlinge habe ich auf etwas größere Schokoladeneier geklebt, um sie zu Ostern zu verschenken. Da habe ich jeweils Papiere in den Lieblingsfarben unserer Freunde ausgesucht.

 

Mehrweg-Kisten

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Die Wintersaison neigt sich dem Ende entgegen und das Angebot an Orangen und Mandarinen wird langsam kleiner. Der Stapel an den Winter über gesammelten Mandarinenkisten ist allerdings enorm gewachsen. Zum Wegwerfen sind sie zu schön, deshalb verwende ich sie immer wieder für die unterschiedlichsten Gelegenheiten. 2016_Kisten2Eines haben alle Kisten aber gemeinsam: sie bekommen einen frischen Anstrich und werden mit hübschen Serviettenmotiven dem Anlass ensprechend gestaltet. Freche Hühner zieren da die Blumenkiste, saure Zitronen beherbergen frische Gläser bei der Party und die Serviette mit Gemüsemotiven ist doch wie gemacht für eine Kiste, in der man sein Gemüse aufbewahren möchte. Zum Grillen kommt sie auch schon mal auf den Tisch, dann stelle ich die verschiedensten Grillsaucen hinein, so dass alle Saucen mit einem Griff von einem Tisch zum nächsten weiter gereicht werden können. Bei einer richtig großen Feier benutze ich die Kisten auch schon mal gerne, um das Besteck darin unterzubringen. Messer und Gabel passen selbst in Servietten gewickelt gut hinein und lassen sich ganz leicht entnehmen.

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Nach dem Verzehr der Mandarinen habe ich die Papieraufkleber entfernt und die Kisten in einer Farbe grundiert. Am praktischsten ist es, wenn man sich da am Grundton der ausgewählten Servietten orientiert. Das erleichtert hinterher das Aufbringen der einzelnen Serviettenmotive. Nach dem Trocknen der Farbe wird die Oberfläche der Kiste noch einmal glatt geschliffen und dann geht es auch schon ans Aufkleben der Serviettenstücke. Man benötigt jeweils nur die dünne, oberste Schicht der Serviette und sollte das Motiv möglichst genau ausschneiden. Die Kiste wird mit Serviettenkleber eingestrichen, die Motive vorsichtig aufgelegt und dann werden sie mit einem weichen Pinsel und etwas Serviettenkleber aufgeklebt. Dabei immer vorsichtig von innen nach außen über die Serviettenstücke streichen. Kleine Unregelmäßgkeiten können dann nach vollständiger Trocknung der Serviettenmotive noch mit etwas Grundierungsfarbe abgedeckt werden. Da der Serviettenkleber gleichzeitig wie ein Lack funktioniert sind die Kisten nun direkt einsatzfähig. Mit Blick auf das Wetter, scheint meine bunte Hühnerschar die Sonne förmlich hervorgelockt zu haben. Die nächsten Monate über bleibt sie auf unserer Terrasse stehen, um die unterschiedlichsten Blumen aufzunehmen.

 

 

 

 

 

 

Oster-Tischdekoration

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Bis Ostern sind es nur noch ein paar Tage und da kann man den Tisch ruhig schon ein wenig österlich gestalten. Bevor zum Fest dann Tulpen und Narzissen das Ei und die Töpfchen bewohnen werden, tun es heute schon ein paar Primeln. Die Herstellung eine Pappmaché-Eis ist ein wenig aufwendiger, aber es lohnt sich, denn mein Ei stammt schon aus dem letzten Jahr. Damit es mit der schweren Primel wirklich sicher steht, setze ich es in einen kleinen gebundenen Kranz aus Birkenzweigen. Kleine Häschen, ein paar Eier dazu und alles auf ein rustikales Holzbrett gesetzt – schon ist eine zauberhafte Deko fertig. Noch rustikaler wirkt das Ganze, wenn man die Töpfe der beiden kleineren Primeln mit gerissenem Packpapier einpackt and dies mit einer Paketschnur befestigt.

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Der Osterhasenstecker ist aus einem Hühnerei gemacht, das quer gestellt wird. So ist das Ausblasen etwas schwieriger, aber wenn man ganz sicher sein will, dass es nicht platzt, zieht man den Inhalt am besten mit einer Einwegspritze heraus. Dann wird es auf einen Holzspieß gesteckt, bemalt und mit Schleife und Ohren versehen.

 

Einblatt-Küken

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Im letzten Jahr gab es diese niedlichen Hühner aus Stoff genäht. Wer nun nicht mit Nadel und Faden oder der Nähmaschine umgehen kann, muss aber trotzdem nicht darauf verzichten. DIN A4 Papier, Schere, Kleber und Bunt- oder Filzstifte hat jeder im Haus und aus einem Blatt kann man genau zwei Kueken machen. Dazu wird die lange Seite des Blattes gedrittelt. Das Blatt am besten nur falten und die Kanten gut ausstreichen. Nun kann man die drei Streifen ganz einfach auseinander reißen und bekommt so einen leicht plustrigen Rand, der dem Federkleid der Küken eher entspricht als ein sauberer Schnitt. Wie auf der kostenlosen Vorlage zu sehen, werden zwei Streifen zu Hühnern geklebt und der dritte Streifen für Beine, Kamm und Schwanz verwendet. Man kann die Vorlage entweder direkt verwenden und die Einzelteile ausschneiden. Vorher sollten Kamm und Schwanz auf der Rückseite auch noch bemalt werden.  Genau so gut kann man aber auch neue Blätter selbst teilen und bemalen. Hierbei kann natürlich auch der Hühnerkörper noch mit Punkten, Streifen oder anderen Mustern verziert werden.2016_Kueken2
Die Hühnerkörper-Streifen werden nun an den kurzen Seiten zu einer Banderole zusammen geklebt. Anschließend wird eine der Öffnungen so zusammen geklebt, dass sie die beiden Beine mit einfasst. Dabei darauf achten, dass sich die Beinchen mittig unter dem Gesicht befinden.  Jetzt kann man das Kueken noch mit kleinen Eiern füllen, wenn man mag. Die zweite Öffnung wird nun über Kreuz geschlossen nachdem Kamm und Schwanz jeweils am äußeren Rand eingesetzt wurden. Will man die Küken als Platzkärtchen verwenden kann man statt kleiner Flügel den Namen des Gastes auf beide Seiten schreiben.