Schale aus Papier

Obstschale aus Papier Übersicht
Auf dem Blog von Alessa Stang aus München habe ich eine wundervolle Idee zum Recyceln von Zeitschriften gefunden. Dankenswerterweise darf ich sie euch hier vorstellen. Ein Klick auf Alessas Seite lohnt aber auch für ihre anderen Ideen.
Nun aber zur Herstellung der Schale:
1) Aus den Zeitschriften werden die einzelnen Seiten herausgetrennt. Dies macht ihr möglichst so, dass sie nicht einreißen.
2) Jede einzelne Seite wird nun zu einer schmalen Bahn gefaltet. Einfach der Länge nach so oft ca. 1,5 bis 2 cm umschlagen, bis ein langer, fester Papierstreifen entstanden ist. Hiervon solltet ihr eine ausreichende Menge herstellen.
3) Die Papierstreifen werden nun aneinandergetackert. So entsteht eine lange Schlange (die muss für den Anfang nicht ewig lang sein, man kann immer wieder „anbauen“).
4) Jetzt entsteht die Schüssel: Es geht in der Mitte des Bodens los. Nimm das Ende der Papierschlange und streiche eine Seite mit etwas Flüssigkleber ein (zunächst reichen ca. 20cm). Dieses Stück wickelst du jetzt zu einer Schnecke (siehe unterstes Bild). Wenn du den Anfang mal geschafft hast, dann wird es immer einfacher! Streiche mit dem Kleber immer das nächste Stück Schlange ein und wickle weiter. Tipp: Zum Fixieren während der Trockenzeit des Klebers helfen Büroklammern gut weiter! Mit ihnen kannst du die Schnecke an einzelnen Stellen zusammenhalten.
5) Wenn dir die Größe des Bodens aureicht, geht’s langsam nach oben: Dafür gehst du genauso wie bisher vor, nur dass du nun nur die untere Hälfte des Papierstreifens mit Kleber bestreichst. Die Schlange setzt du nun immer ein Stück nach oben versetzt an den „Bodenrand“. So arbeitest du dich spiralförmig immer weiter aufwärts.
6) Wenn deine Schale für dich hoch genug ist, klebst du das letzte Stück des Papierstreifens fest, fixierst das Ende mit einer Büroklammer und lässt sie am besten über Nacht trocknen.
Je verschiedener die Zeitschriften desto bunter die Schüssel. Wenn man will, kann man sie nach dem Trocknen auch noch lackieren. Dann hält sie etwas länger. Alessa benutzt die Schale für Obst, man kann sie aber auch einfach so als Dekoobjekt aufstellen und vielleicht noch ein paar Blüten oder Sisalkugeln hineinlegen.

Dinkelbrot

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Nicht jeder hat die Zeit und vor allen Dingen nicht immer alle Mehlsorten zuhause, um ausgefallene Brote zu backen. Eine schnelle und praktische Alternative sind da die Fertigbackmischungen von verschiedenen Anbietern. Ich habe heute mal das Dinkelbrot von Aldi Süd ausprobiert. Die Verarbeitung ist einfach, mit den Knethaken des Handrührgerätes sollte man allerdings, wie in der Anleitung geschrieben, nur die Hälfte der Mehlmischung nehmen, da sonst der Motor eventuell streikt. Ich habe mit meiner Küchenmaschine jedoch das Kilogramm angerührt und es dann auf zwei verschiedene Formen aufgeteilt. Das Gärkörbchen dient, wie der Name schon sagt, dazu, dass der Teig in ihm aufgehen kann. Man stürzt ihn dann auf das Backblech und backt das Brot ohne Backform. Für die zweite Hälfte habe ich eine Königskuchenform genommen. Damit der Teig nicht zu stark aufreißt, schneide ich die Oberfläche in der Königskuchenform mit einem spitzen Messer ein und das runde Brot steche ich mehrmals mit einem Schaschlikspieß an. Wenn das Brot eine Dreiviertelstunde im Ofen war, streiche ich die Oberfläche gut mit Wasser ein. Das ergibt eine vorzügliche Kruste. Nach dem Backen sollte man das Brot ungefähr zwei Stunden auskühlen lassen, bevor man es anschneiden kann. Dann allerdings ist Genuss pur angesagt – entweder mit Butter und einer Scheibe Käse oder Wurst oder noch einfacher mit frischer Butter und frisch gemahlenem Salz.
Für einen netten Abend auf der Terrasse kann man die Hälfte des Teiges auch als Stangenbrot backen und mit einem Currydip genießen. Für den Dip 1 El Miracle Whip mit 2 El Naturjoghurt und 50ml Sahne verrühren. 1El Currypulver sowie etwas Salz und Pfeffer hinzugeben.

 

Windlicht

Windlicht17Diesen Post möchte ich noch einmal aktivieren, denn nicht nur im Frühjahr, sondern auch zu Weihnachten sehen diese Lichter wunderschön aus. Das Falten dauert keine Viertelstunde und mit ein wenig Hilfe schaffen es selbst schon Kinder im Grundschulalter. Eine nette Idee als Überraschung für Oma und Opa zum Fest. Anleitung und Hinweise zum Papier des alten Posts sind natürlich nach wie vor gültig.

An lauen Frühlings- und Sommerabenden stelle ich gerne selbst gebastelte Papierwindlichter als Beleuchtung auf den Tisch. Sie eignen sich aber auch am Tag als ausgefallene Dekoration zum Ess- oder Kaffeetisch, weil man fast jede Sorte Papier mit beliebigem Muster verwenden kann. Lediglich Papiere mit Motiven, wie Häuser oder Tiere, die eine bestimmte Ausrichtung vorgeben, eignen sich nicht so gut. Wann immer ich schönes Geschenkpapier entdecke kaufe ich dies und verwende es auch für diese Tischlichter. Man benötigt ein Quadrat von mindestens 22 x 22cm Größe, damit das Teelicht das Papier nicht zu sehr erhitzt. Bei einem DIN A4 Blatt kann man sich also an der Schmalseite orientieren, diese ist 21,9cm lang und reicht völlig aus. Die einzelnen Faltschritte befinden sich unterhalb der Fotos in der Galerie.

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Rhabarbercupcakes

Für ca. 18 Cupcakes in Silikonförmchen
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350g Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten
abger. Schale von 1/2 Zitrone, 1 Vanilleschote
3 Eier, Salz, 120g Zucker
1 Tüte Vanillepuddingpulver
2 Tl Backpulver
40g Grieß
500g Quark (20%)
Puderzucker zum Bestäuben

Sofern kein Silikon verwendet wird, die Förmchen einfetten. Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Den geputzten Rhabarber mit der Zitronenschale mischen.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen und kühl stellen. Eigelb mit 3 El Wasser, dem Zucker und dem Vanillemark der Schote zu einer hellgelben Creme aufschlagen. Dann das Vanillepuddingpulver mit Backpulver und Grieß mischen, unter die Eigelbmasse unterrühren und den Quark hinzufügen.
Den Rhabarber dazugeben und dann das Eiweiß in 2 Portionen vorsichtig unterheben. Den Teig auf die Förmchen verteilen und im Ofen ca. 35 Min. backen. Die Cupcakes in den Förmchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Das Rezept habe ich aus dem Buch „Für Naschkatzen“ aus dem NGV Verlag. Da ich es nicht abwarten konnte die Cupcakes zu probieren, schließlich habe ich sie zum ersten Mal gebacken, habe ich eines noch warm direkt aus dem Förmchen gelöffelt – köstlich! Sie eignen sich also, lauwarm serviert, auch als Dessert.

 

 

 

1. Mai

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Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,

da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus.

Noch ist nicht sicher, wie das Wetter am 1. Mai sein wird, aber wir planen dennoch schon mal eine kleine Maiwanderung. Und was gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden Fußmarsch mit lieben Freunden im Garten zu sitzen, eine Maibowle zu trinken und den ersten Spargel zu genießen.

Die Bowle setzen wir in zwei Varianten an. Einmal gibt es die echte Maibowle und einmal eine alkoholfreie Version, die auch für Kinder geeignet ist. Unseren Spargel essen wir diesmal vom Blech. Ein schnelles Rezept mit Toastbrot, das einfach zuzubereiten ist und köstlich schmeckt.

Den Spargel kann man hervorragend vorkochen, die Eier-Sahnemischung auch schon bereit stellen und das Toastbrot auf dem Blech auslegen. So sind nach der Wanderung nur noch wenige Handgriffe nötig bis das Ganze in den Ofen kann. Alle Rezepte gibt es ab morgen in der Kategorie Küche & Co.

Hier mache ich noch ein paar Vorschläge für eine passende Tischdekoration. Eine weiße Tischdecke hat fast jeder im Haus, man kann den Holztisch aber auch so belassen und legt eine Margeritenserviette, die wir auch für den Schmetterling verwendet haben, unter die Blume und das Teelichtglas. Die Anleitung zum Falten des Schmetterlings gibt es hier. Das Serviettendeckchen stellt man folgendermaßen her. Man nimmt eine Serviette so wie sie ist aus der Packung, faltet sie noch einmal diagonal, so dass alle offenen Seiten übereinander liegen. Nun faltet man die Seite mit den drei geschlossenen Schichten auf den Boden des Dreiecks zurück. An dieser kürzeren Seite schneidet man eine Blütenrundung in die Serviette. Wenn man sie nun wieder öffnet hat man eine große Rosette, die als Deckchen dient. Auf diese Art kann man aus fast jeder Serviette ein schönes kleines Deckchen machen. Die Fotos auf dem Teller lassen ganz gut erkennen, wie man schneidet. Passend zur Serviette haben wir auch einen kleinen Margeritenbusch im weißen Übertopf als Tischblume genommen. Alternativ habe ich mal ein Maiglöckchen fotografiert. Bis zum 1. Mai sind sie ja vielleicht aufgeblüht, im Moment wären sie mir aber noch zu zart, um als Tischdeko zu fungieren. Vom Trödelmarkt habe ich noch ein paar schöne Weingläse mit blassgrünen Stielen. Eines davon habe ich mit Wasser gefüllt. Ein paar weiße Blüten aus dem Garten und eine helle Schwimmkerze machen daraus einen stilvollen Teelichthalter. Jetzt fehlt nur noch die Maibowle und der Spargelkuchen. Die Rezepte dafür gibt es ab morgen in der Kategorie Küche & Co.