Münster

 

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Rathaus

die Geburtsstadt des Esels, war Ziel eines Samstagsausflugs.

Die knapp 300.000 Einwohner zählende, an der Münsterschen Aa liegende Stadt ist Sitz des Regierungsbezirks Westfalen. Mit rund 45.000 Studenten gehört sie zu den größten Universitätsstädten Deutschlands. Die 459km lange Radwegenetz und das Fahrradparkhaus am Bahnhof haben ihr schon häufig den Titel „Fahrradfreundlichste Stadt“ beschert.

Ende des 13. Jahrhunderts kam Münster als Mitglied der Hanse zu großer Bedeutung in Westfalen. Die prächtigen Kaufmannshäuser des Prinzipalmarktes mit ihren weithin bekannten Giebeln stammen aus dieser Epoche. Sie wurden im Zweiten Weltkrieg allerdings weitgehend zerstört und anschließend in vereinfachter Form wieder aufgebaut. In einem dieser Häuser befindet sich das alte Rathaus mit dem Friedenssaal. In diesem wurde 1648 der sogenannte „Westfälische Frieden“, die Beendigung des 30-jährigen Krieges beschlossen. Von den prächtigen Giebeln geht der Blick dann auf die spätgotische Kirche St. Lamberti. Diese ist eng verbunden mit der Geschichte des Täuferreiches von Münster aus dem Jahre 1534. Die bekanntesten Verfechter dieser „neuen“ Religion waren Jan Matthys, ein religiöser Fanatiker, sein engster Vertrauter, der Münsteraner Bürgermeister Bernhard Knipperdolling sowie Jan van Leyden, der sich selbst zum König des Königreichs Zion ausrief. Ein halbes Jahr später wurde die belagerte Stadt jedoch von Bischof Franz von Waldeck eingenommen, die drei Täufer gefoltert und hingerichtet. Anschließend wurden sie dann zur Abschreckung in drei eisernen Körben, im Volksmund Käfige genannt, an den Türmen von St. Lamberti aufgehängt. Die Originale hängen dort noch immer.

Am anderen Ende des Prinzipalmarktes geht es Richtung Ägidiiplatz und vorher links ab in die Königstraße. Dort befindet sich das Picassomuseum. Es befindet sich im „Druffel’schen Hof“, der in den Jahren 1784-1788 erbaut wurde. Die Fassade des früheren Adelshauses aus einer für Münster typischen Kombination von Backstein und Sandstein konnte glücklicherweise erhalten bzw. wieder hergestellt werden. In diesem Museum werden verschiedene Präsentationen rund um Picasso, seine Zeitgenossen und Künstlerfreunde gezeigt.

Münsters Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Kirchentürmen. In unmittelbarer Nähe zum Prinzipalmarkt steht der St. Paulus-Dom. Der heutige Dom entstand zwischen 1225 und 1264, wurde aber nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg umgebaut. Das ehemal bedeutende Westportals wurde nicht wieder aufgebaut und durch eine schlichte Sandsteinwand mit 16 im Kreis angeordneten Fenstern ersetzt. Die darüber unglücklichen Münsteraner betiteln die kleinen Fenster häufig als Kellerfenster. Unterhalb des Domes findet jeweils Mittwoch und Samstag der gut besuchte Wochenmarkt statt. Die Liebfrauenkirche ist im gotischen Stil erbaut und liegt westlich vom Dom. Da sie auf der gegenüberliegenden Seite der Aa liegt wird sie allgemein als „Überwasserkirche“ bezeichnet. Ihr schräg gegenüber liegt „Wilsbergs“ Antiquariat, bekannt aus den gleichnamigen Münstertatorten. Spezielle Stadtführungen  stadtlupe.defolgen den Spuren der einzelnen Tatorte und Ermittlungsschauplätze. Wer alle wichtigen Punkte der Stadt sehen möchte, kann dies in einem der bekannten roten Stadtführungsbusssen tun.

Von der Überwasserkirche aus ist es auch nur noch ein Sprung in das besonders bei Studenten beliebte Kuhviertel. Als erstes trifft man auf den Biergarten der Brauerei Pinkus Müller. Es ist die letzte von ursprünglich 150 Altbierbrauereien in Münster. Sie produziert rund 20.000 Hektoliter Altbier, das sowohl in Flaschenabfüllung als auch in der angeschlossenen Gastwirtschaft vertrieben wird. Nach einem zünftigen Altbier geht es dann in der Kreuzstraße von einem Superlativ zum nächsten. Man besucht entweder die Cavete, Münsters älteste Studentenkneipe oder die Ziege, Münsters kleinste Kneipe oder das älteste Fachwerkhaus Münsters, das Drübbelken in der Buddenstraße. Allen gemein ist die urige Atmosphäre und am Abend erreicht das Studentenleben hier seinen Höhepunkt.

Der nicht studierende Teil der Bevölkerung und Besucher können sich aber in der ganzen Innenstadt ebenfalls in zahlreichen Cafés und Gaststätten vom anstrengenden Stadtbummel erholen. Sei es am Erbdrostenhof, vor dem Stadthaus, unter dem Kiepenkerl an der Aa oder in den beiden Fußgängerzonen in der Salz- und der Ludgeristraße kann man draußen sitzen und dem Treiben in der Stadt bei einem Kaffee oder Bierchen zusehen. Man fühlt sich ein bisschen wie sonst nur während des Urlaubs im Süden. Ein weiteres wirklich sehenswertes Ziel ist der 2,3km lange ein wenig stadtauswärts liegende Aasee. Ein wunderschönes Naherholungsgebiet für die Städter. Dafür reichte uns die Zeit bei diesem Samstagsausflug allerdings nicht mehr.

Texte und Informationen z.T. entnommen aus: wikipedia.de, Stadt Münster, Picasso-Museum

 

Schokoladencupcakes

Cupcakes7 Aus einem beliebten Schokoladenkuchenrezept kann man ebenfalls sehr leckere Cupcakes zaubern, die je nach Anlass unterschiedlich verziert werden können. Mein Rezept stammt aus dem Dr. Oetker Schüttelkuchenbuch (Schüttel-, Becher- und Tassenkuchen). Ich rühre es jedoch ganz klassisch mit dem Handmixer an.

150g Weizenmehl, 2 gestr. Teel. Backpulver, 100g Zucker, 20g Kakaopulver, 3 Eier Gr. M, 125g zerlassene Butter, 150g Naturjoghurt

Mehl mit Backpulver, Zucker und Kakaopulver in einer Schüssel vermischen. Eier, zerlassene Butter und Joghurt zugeben und alles mit Rührhaken cremig aufschlagen. Für diese Teigmenge benötigt man ungefähr 20 Cupcakeförmchen entweder aus Papier oder Silikon. Die Förmchen mit Hilfe von zwei Teelöffeln zur Hälfte mit Teig füllen. Damit sie nicht so trocken werden, backe ich die Cupcakes mit Ober- und Unterhitze bei 180°C im Backofen.

Füllung und Verzierung

200g Tiefkühlhimbeeren, 50g Zucker, Dr. Oetker Früchtefix für kalte Obstmischungen, 250g Quark, 200g Sahne, 2 Pckch. Sahnefest, 1 Pckch. Vanillezucker, Raspelschokolade oder bunte Streusel, Zuckerblumen o.ä.

Während die Cupcakes auskühlen, die Himbeeren mit der Gabel zerkleinern, mit Zucker und mit etwas Früchtefix anrühren. Ich streue das Früchtefix portionsweise ein, warte ein wenig und gebe noch etwas hinzu, wenn die Fruchtmasse noch zu flüssig ist. Anschließend gebe ich die Himbeeren in die kleinen Vertiefungen der Cupcakes,  von der übrigen Menge wird dann die Hälfte unter die Sahnequarkmasse gemischt. Dafür die Sahne mit Sahnefest und Vanillezucker aufschlagen und den Quark unterheben. Die Himbeersahnemasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und spiralförmig auf die Cupcakes spritzen. Diese kann man nun ganz unterschiedlich verzieren. Für einen Kindergeburtstag habe ich kleine Zuckerbärenlollis gewählt. Für den Frauenkaffee eignen sich Zuckerblumen, Raspelschokolade oder bunte Zuckerstreusel. Wenn man vor dem Zerkleinern ein paar Himbeeren beiseite gelegt hat, kann man diese auch sehr gut auf die Sahnehäubchen setzen.

Nachspeise

Nun kann man aus der restlichen Himbeermasse, dem Sahnequark und den ausgehobenen Teigbröseln auch noch einen leckeren Nachtisch herstellen. Die Schokoladenkuchenbrösel in eine Schüssel geben, die restliche Himbeermasse oben drauf geben und verstreichen. Zuletzt die Sahnequarkmasse einfüllen und die Schüssel eine Zeit lang in den Kühlschrank stellen.

 

Filzalarm

Filzen1aWunderschöne kammgezogene Wolle, ein paar Perlen, Modeschmuck- oder alte Silberbesteckteile. Das braucht man auf jeden Fall, um wunderschöne Ketten zu zaubern. Aber vielleicht doch lieber der Reihe nach. Diese kammgezogenen Wollstränge gibt es bei vielen verschiedenen Anbietern zu kaufen. Es gibt sie in vielen Unitönen aber auch schon als Farbmischungen. Je nach Körpergröße und Wunsch schneidet man dann ein entsprechend langes Stück ab – es sollte bis zum Hosenbund reichen, wenn man es einmal um den Hals gelegt hat. Beim Abschneiden bitte leicht mit der Schere anreißen und nicht glatt durchschneiden. Außerdem benötigt man noch Oliven- oder Kernseife. Beide eignen sich hervorragend zum Filzen der Ketten und unterscheiden sich in meinen Augen nur beim Preis. In einer Schüssel löst man dann reichlich Kernseife in heißem Wasser auf – es muss sich wirklich „schmierig“ anfühlen.

An jedem Arbeitsplatz haben wir ein Gästehandtuch und ein Stück Noppenfolie bereitgelegt. Wer keine Noppenfolie hat, fragt am besten mal im Freundeskreis herum, irgendjemand hebt immer mal Lieferkartons auf, die mit dieser Folie ausgepolstert waren.  Auf die Folie legt man dann den Anfang des Wollstrangs, befeuchtet ihn mit dem Seifenwasser und rollt ihn vorsichtig über die Noppen. Zum Befeuchten eignet sich hervorragend eine saubere Spülbürste, da das Wasser damit tröpfchenweise auf der Wolle landet, man kann aber auch die Finger nehmen. Die Wolle wird so lange auf der nassen Folie gerollt, bis sie gut verfilzt und fest ist. Dann schiebt man den gerollten Abschnitt von der Folie herunter und rollt einen weitern Abschnitt ein. Wenn der gesamte Strang verfilzt  ist, legt man die Folie beiseite und rollt den Strang erneut auf dem Gästehandtuch. Dies saugt einmal die Feuchtigkeit aus der Wolle und verfilzt sie noch einmal etwas enger.

Nun geht es daran aus der gefilzten „Schnur“ eine Ketter herzustellen. Es gibt einmal eine lange Version bei der die beiden Enden durch einen Ring, eine Perlenreihe oder Stück vom Silberbesteck gezogen wird. Wir haben auf der creativa in Dortmund bei Frau Wolnin wunderschöne abgetrennte silberne Messergriffe erstanden und diese zum Teil verwendet. Von ihr stammt auch die Idee zu unseren Ketten. Um zu verhindern dass die Ringe oder Silberstücke von der Wolle rutschen haben wir diese mit verschiedenen Perlen, die wir auf die Wollstränge genäht haben, fixiert. Hier kann man die Perlen einzeln aufnähen oder aber erst auffädeln, um die zwei Kettenenden wickeln und dann an ein bis zwei Stellen festnähen. Wer mag, verziert seine Kette dann auch noch oberhalb des Silberstückes mit ein paar Perlen. Dies können je nach Geschmack nur einzelne Perlchen oder gleich ganz viele sein.

Die zweite Variante wird mit dem „Knoten„, den ich schon bei den Holzketten erwähnt habe, geschlossen. Man zieht entweder vorher einen Schmuckanhänger auf oder befestigt ihn hinterher mit Hilfe eines Karabinerhakens. In diesem Fall kann man die Anhänger wechseln. Inwieweit man die Wollstränge auch hier mit Perlen verziert bleibt jedem selbst überlassen.

Selbst ungeübte Bastler benötigen für eine solche Kette nur knapp eine Stunde. Die Ideen kommen beim Tun und die Freude am Selbstgemachten hält lange an.

Hier noch einmal eine Liste aller erforderlichen Materialien:

kammgezogene Wolle, Schere, Kernseife, Schüssel, heißes Wasser, ggf. Spülbürste, Gästehandtuch, Noppenfolie,

Silber-oder Modeschmuckteile (wir haben teilweise auch alte Ketten auseinandergenommen), kleine Perlen wie z.B. Rocailles, Nadel und Faden (möglichst zur Wollfarbe passend, damit er nicht so auffällt)

Schwäbisch Hall

Neben Heidelberg schwärme ich auch noch für Schwäbisch Hall – nein, nein, ich meine nicht die Bausparkasse. Es gibt tatsächlich auch ein Städtchen mit diesem Namen. Es liegt ebenfalls in Baden-Württemberg, von Heidelberg noch eine Stunde Autofahrt entfernt. Die Einwohner selbst nennen ihr Städtchen liebevoll nur Hall. Die vielen malerischen Fachwerkhäuser, meist aus dem 18 Jahrhundert stehen dicht gedrängt im Kochertal. Die 1156 geweihte gotische Kirche St. Michael thront über dem Marktplatz dem barocken Rathaus direkt gegenüber. Auf den Stufen vor der Kirche finden im Sommer die berühmten Freilichtspiele statt. Unweit des Marktplatzes liegt das Haller Globe Theater direkt an den Ufern des Kocher. Es ist dem Londoner Globe Theatre nachempfunden und lockt jeden Sommer viele Theaterfreunde an. Eine weitere Attraktion ist die Johanniterkirche, die sich ebenfalls mitten in der Stadt befindet. Sie beherbergt eine Sammlung alter Meister und seit 2012 auch die berühmte „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“, auch Schutzmantelmadonna genannt,  von Hans Holbein dem Jüngeren.

Nach einer anstrengenden Shopping-Tour durch die Stadt mit ihren zahlreichen kleinen, ausgefallen Boutiquen gibt es nichts Schöneres als sich dann im malerischen Biergarten vor dem Globe Theater auf der  Kocherinsel Unterwöhrd auszuruhen. Dort gibt es zum zünftigen Bier unter riesigen Baumkronen einen Flammkuchen, Bock- und Currywurst oder einfach nur eine Laugenbrezel. Von der Bierbank aus genießt man den Blick auf die wild zusammengebauten Dächer der Altstadt.

Sommerurlauber bekommen im August das romantische Sommernachtsfest geboten. Vereine, Gruppen, Firmenkollegschaften und Bürger der Stadt stellen nach einem vorgezeichneten Muster bunte Teelichtbehälter auf den Wiesen des Stadtparks am Kocher auf. Mit Beginn der Dunkelheit erstrahlt der ganze Park dann im Lichterglanz. Das Ganze wird musikalisch begleitet von Bands, die auf drei verschiedenen Bühnen spielen. Ein eindrucksvolles Schauspiel bietet dann der Große Siedershof bei Fackeltänzen auf dem „Grasbödele“, einer kleinen Insel im Kocher. Beim abschließenden Feuerwerk oberhalb der malerischen Häuserkulisse ist dann Gänsehautfeeling angesagt.

Zahlreiche weitere Feste und Märkte locken das ganze Jahr über in die Stadt. Aber auch das Umland hat einiges zu bieten. Idyllische kleine Orte mit urigen Gasthäusern, zahlreiche Apfelwiesen, das Hohenloher Land und den Kocher-Jagst-Radwanderweg.

Wer nun Lust auf eine Reise nach „Hall“ bekommen hat findet weitere Informationen auf der Seite der Stadt und auch unter wikipedia.de.

 

Fanküche

Fortunatisch Morgen werden sie wieder ab 15 uhr 30 zittern, die Fortuna-Fans in und um Düsseldorf. Der Bastelesel hat selbst zwei davon in der Familie. In Vorbereitung auf die Feier zum Verbleib in der 1. Bundesliga werden deshalb schon mal verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Heute die Variante: Fortunakaffee. Der echte Fan besitzt natürlich einen entsprechenden rot-weißen Kaffeebecher, die leckeren Zuckererdbeeren (in ein paar Tagen lassen sich auch frische Erdbeeren verwenden) in einer weißen Schale serviert, wiederholen den rot-weiß-Kontrast. Beim Kuchen handelt es sich um einen Apfelkuchen (Rezept s. unten), dessen Decke mit Puderzuckerguss und roter Lebensmittelfarbe zum Fortuna-Logo wurde. Weitere Fußballaccessoires wie Pappteller und Fußballfrühstücksbrettchen als Ersatz für Porzellankuchenteller verstärken den Faneffekt. Nun fehlt nur noch der Erfolg am morgigen Nachmittag und Sonntag könnte das erste Kaffeetrinken im Fortuna-Look starten.

Apfelkuchen
eine 28er Springform und etwas Fett zum Einpinseln
200g Butter
100g Zucker
1 Ei, 1 Eigelb
375g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 kleines od. 1/2 großes Glas Apfelmus
Puerzucker, Wasser und rote Lebensmittelfarbe

Alle Zutaten bis auf das Apfelmus  in einer Teigschüssel zu einem Mürbeteig kneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Dann 2/3 des Teiges abnehmen, ausrollen und in einer 28er Springform auslegen. Die Teigplatte an den Seiten etwas hochziehen und dann das Apfelmus so weit einfüllen, dass es nicht über den Rand läuft. Zum Abschluss nun das restliche Teigdrittel ausrollen und vorsichtig über das Apfelmus legen. Den Kuchen dann im Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis der Teig hellbraun ist. Den Kuchen auf dem Rost auskühlen lassen und danach den Puderzucker anrühren. Für die weiße Schrift etwas Puderzucker vor dem Färben beiseite stellen, den Rest dann mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Diesen Guss dann satt auf den Kuchendeckel streichen. Den abgezweigten Puderzucker in einen Spritzbeutel mit ganz feiner Tülle, noch besser in einen Gefrierbeutel mit knapp abgeschnittener Ecke, geben und das Fortuna-Logo aufspritzen. Auf Perfektion kommt es dabei gar nicht an, der gemeine Fan freut sich schon über die Tatsache, dass der Kuchen seinem Lieblingsverein gewidmet ist. Diese Art der Kuchenverzierung lässt sich natürlich mit fast jedem Vereinslogo machen, da es Lebensmittelfarben den klassischen Grundfarben gibt. Lediglich die BVB-Fans tun sich da etwas schwer mit dem Schwarz im Logo. Da hilft zur Not dann auch mal Lakritz – mit den „Fäden“ der Lakritzschnecken kann man ganz gut die Buchstaben legen. Wer es einfacher will, nimmt einfach nur dunkle Kuvertüre. Die ist zwar nicht schwarz, aber im Kontrast zum gelben Puderzucker sieht’s trotzdem ganz gut aus.

Wer den Kuchen backen will und die Decke nicht gut ausgerollt bekommt, kann improvisieren und den Teig einfach zu Streuseln krümeln. Diese dann über das Apfelmus streuen und wie sonst auch backen. Eine Verzierung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Dafür schmeckt dieser Kuchen dann mit einem Klecks Sahne auch sehr lecker.