Spargelkuchen

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1 Pck. Toastbrot (etwas herzhafter wird es mit Roggenvollkorntoast)
etwas Margarine zum Einfetten des Bleches
800-1000g Spargel (weiß, grün oder gemischt, gekocht)
400g Kochschinken
400ml Sahne
5 Eier
300g geriebener Käse (am besten schmeckt Emmentaler)
Salz, Pfeffer und Muskat

Ein Kuchenblech oder die Fettpfanne reichlich einfetten und dicht mit Toastbrotscheiben belegen. Den vorher gekochten, gut abgetropften Spargel dritteln und die Stücke auf dem Toastbrot verteilen. Den gewürfelten Schinken darüber streuen.

Die Sahne mit den Eiern verquirlen, mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Anschließend den geriebenen Käse unterheben und die Sahnemasse über das Brot gießen. Den Spargelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180-200°C auf der mittleren Schiene ca. 30-35 Min. backen.

Als Beilage kann man noch einen frischen Salat und für Fleischliebhaber sowie gute Esser vielleicht noch ein Kotelett oder Hähnchenbrustfilet vom Grill dazu reichen.

Nachtrag: Wir hatten beim Einkauf den Schinken vergessen und stattdessen dann Salami klein geschnitten und darüber gestreut.

May Punch

Waldmeister

The original May Punch

2 lq.pt white vine (dry)
4 tbsp brown sugar
1 bag of vanilla sugar
1 pt of dry champagne
6-8 stalks of sweet woodruff (not blooming, find it in fruit shops)
1 stalk of mint
1 stalk of lemon balm
lemon slices if you like

Dissolve sugar in white vine. Take faded woodruff stalks and hang head first into the white vine. The cut face shouldn’t get into contact with the vine because they’re lightly poisonous. Let steep at least 30 minutes (max. 45 minutes) then remove woodruff. Just before serving add cooled champagne and if you like a frozen slice of lemon.

The alcohol-free version:

2 lemons
woodruff syrup
apple juice
mineral water

Mix juice of both leons with syrup and apple juice, stir well. Cool in frigerator and add mineral water shortly before serving. If you like just replace some syrup by 1-2 stalks of woodruff and hang into juice as described before.

Foto: Sigrid Roßmann/pixelio.de – recipe: chefkoch.de and home tried

Andreas Föhr

Schwarze Piste,  ein Kriminalroman erschienen im Knaur Verlag, 14,99€

Während einer verspätet angetretenen Abfahrt von der Skihütte findet Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner eine Leiche oben im Hang. Es ist die Schwester der ihn begleitenden Daniela, die sich nicht mehr allein ins Dorf zurück getraut hatte und deshalb mit Kreuthner zusammen abgfuhr. Komissar Wallner ist für diesen Fall zuständig und wie auch schon in der Vergangenheit funkt ihm Kreuthner immer mal wieder in die Ermittlungen. Das bringt ihm bei den Kollegen und bei der Polizeiführung Probleme, die sich aber meist in Luft auflösen, wenn sich zeigt, dass seine Spürnase mal wieder genau richtig lag. Als Kreuthner aber auch die zweite Leiche entdeckt, ist die Verwirrung komplett und alle Seiten bemühen sich eifrig die Zusammenhänge aufzudecken. Der Kreuthner Leo, so wird er bei den Kollegen genannt, trägt so manches Puzzleteilchen dazu bei.

Ein Krimi, der dank der sehr natürlich wirkenden Figuren sehr unterhaltsam ist. Der Leser erkennt das eine oder andere Verhaltensmuster der eigenen Kollegen wieder und fühlt sich fast zum Team gehörig. Ein spannender Fall, dessen Auflösung man möglichst schnell erfahren möchte.

 

Himbeerkuchen

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Die Termperaturen steigen langsam, aber die deutschen Erdbeeren lassen noch auf sich warten. Wer nun aber schon Lust auf einen frischen Obstkuchen hat, der nimmt tiefgefrorene Himbeeren für diesen leckeren Kuchen.Als Unterlage für die Quark-Sahne-Mischung mit Himbeerdecke wird ein schneller Rührteig genommen, den man gut am Vortag backen kann. Ich backe auch schon mal gleich zwei Stück hintereinander, um einen dann zur späteren Verwendung einzufrieren. Mein Rezeptvorschlag ist eine Mischung aus verschiedenen Dr. Oetkerkuchen, die ich aber inzwischen mehrmals gebacken habe.

Für den Boden:

100g Weizenmehl, 1/2 Pckch. Backpulver, 75g Zucker, 1 Pckch. Vanillezucker in einer Rührschüssel mischen, 3 Eier (Gr.M), 2 El Speiseöl und 1 El Essig hinzugeben. Alle Zutaten mit dem Handrührgerät gut 1 Minute zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform* füllen, glattstreichen und ca. 15-20 Min. bei 200°C (Heißluft 180°C) backen. Den Boden auskühlen lassen, aus der Srpingform nehmen und das Backpapier entfernen. Den Teigboden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring darum legen.

Nun 250ml Sahne mit 1 Pckch. Vanillezucker und 2 Pckch. Sahnesteif aufschlagen, mit 250g Magerquark mischen und evtl. noch 100g Raspelschokolade unterrühren. Diese Quark-Sahne-Masse auf den Teigboden geben und glattstreichen.

Die 300g aufgetauten Himbeeren mit 80g Zucker mischen und pürieren. In den meisten Fällen genügt es schon, wenn man sie mit einer Gabel zerdrückt. Nun entweder Dr. Oetker Früchtefix für kaltes Obstpüree nach Packungsanleitung unterrühren oder aber die gezuckerten Himbeeren in einen Topf geben, erhitzen und mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke andicken. Die kalte Himbeermasse kann man auf dem Sahnequark verstreichen, sobald sie beginnt fest zu werden. Die erhitzte Himbeermasse muss man erst ein wenig abkühlen lassen bevor man sie auf den Quark streicht. Anschließend stellt man den Kuchen für ca. 1 Std. in den Kühlschrank. Zum Servieren kann man den Rand noch mit Raspelschokolade verzieren und den Himbeerspiegel mit einzelnen Himbeeren versehen. Ich habe danach auch noch ein wenig weiße Schokolade drüber geraspelt. Dazu nehme ich einfach meinen Spargelschäler und ziehe in kurzen lockeren Bewegungen an der Schokolade entlang, so dass die kleinen Raspel direkt auf den Kuchen fallen können. Den Rand verziere ich, indem ich etwas Raspelschokolade an den Rand eines Teigschabers gebe und diesen von unten schräg über den Quarkrand nach oben ziehe. Nach den ersten Verzierungsübungen sah meine Arbeitsplatte aus, als würde ein Heer von Schokoladenraspelameisen darüber laufen. Seitdem habe ich aber immer wieder mal einen Kuchen so verziert und kann die Schokolade oder die Krokantstückchen ohne allzu große Verluste auftragen. Also alles eine Frage der Übung – traut euch! Wer meckert, soll es erst mal besser machen! Und nun wünsche ich euch ein nettes Kaffeetrinken mit Himbeerkuchen.

Wenn euch Himbeeren zu teuer sind, geht es auch mit Sauerkirschen. Die muss man allerdings gut abtropfen lassen, als erstes auf den Teigboden geben und dann erst die Quark-Sahne-Mischung darüber streichen. Den aufgefangenen Kirschsaft füllt man, falls erforderlich, mit ein wenig Wasser auf, um ihn dann mit einem Tütchen roten Tortenguss nach Anleitung aufzukochen. Diesen angedickten Saft gibt man dann, nachdem er ein wenig abgekühlt ist, auf die Quark-Sahne. Den Guss aber mit einem Löffel darauf verteilen und nicht direkt aus dem Topf gießen, da er sonst ein Loch in den Quark machen würde und dort ein dicker Tortengussklumpen entstehen würde.

*Laut Rezept ist der Teig für eine 26-er Springform. Ich habe diese Menge aber immer für meine 28-er Form als ausreichend empfunden. Ich mag den Teig aber auch lieber etwas dünner.

Pinnwand

Pinnwand

Die Idee für diese originelle Pinnwand habe ich auf dem interessanten Blog von Steffi gefunden. Sie hat mir freundlicherweise auch ein paar Fotos zur Verfgügung gestellt und gestattet, dass ich ihre Anleitung verwende. Einer Nacharbeitung eurerseits während der nächsten Regentage steht also nichts mehr im Wege.

Material:

– Lamellentür in gewünschter Größe (z.B. vom Baumarkt)
– 6 Wäscheklammern aus Holz
– 4 Haken oder Schubladenknöpfe mit den entsprechenden Schrauben zum Befestigen (z.B. vom Baumarkt)
–  weiße Acrylfarbe
– Webbänder/Dekobänder zum Verschönern des Memoboards
– Dekoartikel zum Verschönern des Memoboards (z.B. kleine Holzpilze, Holzherz, …)
– Heißklebepistole
– Bastelkleber

Anleitung:

1. Zuerst wird die Lamellentür und die Wäscheklammern weiß gestrichen. Ich habe hierfür zwei Schichten Farbe verwendet. Die Farbe sollte gut durchtrocknen. Die Lamellentür wird später so aufgehängt, dass sich die Lamellen nach oben öffnen.

2. Als nächstes werden die Dekobänder an den Seiten und oben angebracht. Ich habe hierfür Bastelkleber verwendet, da der Kleber der Heißklebepistole durch das Webband durchsickerte. Damit die Webbänder an den Enden nicht ausfransen habe ich diese mit einem Feuerzeug erhitzt, so dass die Fasern miteinander verkleben.

3. Nun befestigt ihr die 4 Haken an der unteren Seite des Memoboards. Ich habe hierfür kleine Schrauben verwendet, welche bei dem Kauf der Haken dabei waren.

4. Anschließend die kleinen Dekoartikel (Pilze, Holzherz, oder, oder …) an den Wäscheklammern und der Lamellentür befestigen. Danach können die Wäscheklammern mit der Heißklebepistole aufgeklebt werden.

5. Zum Aufhängen habe ich einfach zwei längere Nägel in die Wand gehauen und das Memoboard daran aufgehängt. Die Köpfe der  Nägel verhaken sich von hinten in einer der Lamellen.
Nun könnt ihr euer Memoboard noch bestücken und vergessene Termine oder Einladungen gehören der Vergangenheit an. Das Ganze darf und kann natürlich auch in ganz anderen Farbkombinationen gestrichen oder gar in Naturholz belassen werden. Ein Hingucker wird diese Pinwand allemal.