Rhabarber

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Es gibt ihn wieder! Den ach so leckeren, ach so sauren Rhabarber. Die Einen lieben das zu den Knöterichgewächsen gehörende “Gemüse” als Kompott zu Milchreis oder Grießbrei. Die Anderen, zu denen gehöre ich, lieben ihn im Kuchen. Deshalb hier mein absolutes Lieblingsrezept, wenn es um Rhabarber geht. Es ist mit einem Hefeteig gemacht und stammt aus dem Dr. Oetker Buch “Die besten Rezepte der Landfrauen”, ein paar Sachen habe ich daran bei mehrmaligem Backen verändert und finde ihn jetzt perfekt. Dank einer Creme aus Schmand und Quark mit Grießbrei ist er mir noch nie zu nass oder gar matschig geworden. Ein Problem, das man ja mit vielen Rhabarberkuchen hat. Vor dem Hefeteig muss man auch keine Angst haben. Alle Zutaten sollten jedoch zimmerwarm sein (ich hole sie morgens vor demFrühstück schon aus dem Kühlschrank und lasse sie in der Küche stehen bis ich backen will). Wie im Rezept auch, gebe ich alle Zutaten auf einmal in die Schüssel und knete sie mit den Knethaken. Die zerlassene Butter gebe ich aber erst dann auf den Teig und knete sie langsam unter. (Diesen Tipp habe ich von WDR2-Koch Helmut Gote gehört, als er ein Butterkuchenrezept vorstellte) Der Teig wird dann ganz zart, locker und glatt. Nun aber zum Rezept:

Für den Hefeteig:
375 g Weizenmehl
½ Würfel Hefe oder ½ Pckch. Trockenhefe
50 g Zucker
1 Tüte Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
200 ml lauwarme Milch
50 g zerlassene, abgekühlte
Butter oder Margarine
Für den Belag:
1-11/2 kg Rhabarber
 
Für die Creme:
200 g Schmand
250 g Magerquark
150 ml Milch
4 EL Zitronensaft
100 g Zucker
1 Pck. Süße Mahlzeit Grießbrei
Vanille-Geschmack
4 Eigelb (Größe M)
4 Eiweiß (Größe M)
 
Zum Bestreuen:
60g blättrige Mandeln, bei Bedarf etwas Puderzucker
 
Für den Teig Mehl in eine Rührschüssel sieben und die Hefe darüber zerbröseln. Zucker, Vanillin­
Zucker, Salz, Ei, Milch und Butter oder Margarine hinzufügen. Die Zutaten mit Handrührgerät mit Knethaken
zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig
zugedeckt so lange an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. In der Zwischenzeit
für den Belag Rhabarber putzen, waschen (nicht abziehen) und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Für die
Creme Schmand mit Quark, Milch (im Originalrezept ist etwas mehr angegeben, aber dann war mir die Masse zu flüssig), Zitronensaft, Zucker, Grießbrei-Pulver und Eigelb verrühren. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Den Teig in einer Fettfangschale (gefettet) ausrollen, dabei den Rand
etwas hochdrücken. Die Creme auf den Teig streichen und mit den Rhabarberstücken belegen. Mandeln darüber
streuen. Die Fettfangschale in den Backofen schieben.
Ober-/Unterhitze:
etwa 180°C (vorgeheizt)
Heißluft: etwa 160°C (nicht vorgeheizt)
Gas: Stufe 2-3 (nicht vorgeheizt)
Backzeit: etwa  30-45 Min. je nach Backofen, die Mandeln und die Quarkmasse sollten leicht gebräunt sein
Vor dem Servieren kann man noch ein wenig Puderzucker drüber streuen, das macht ihn noch schöner.

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  1. Petra Pollmeier

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